Coronavirus in NRW: Inzidenz im Land bei 123,2, in Köln höher

Köln – Nach monatelangem Corona-Lockdown gibt es Pläne zur weiteren Pandemie-Bekämpfung. Wir geben einen Überblick auf die aktuelle Corona-Entwicklung in NRW.

Die Zahl der in sieben Tagen gemeldeten Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner ist in Nordrhein-Westfalen erneut gesunken. (Symbolbild)
Die Zahl der in sieben Tagen gemeldeten Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner ist in Nordrhein-Westfalen erneut gesunken. (Symbolbild)  © Friso Gentsch/dpa

Der Corona-Wochenwert der Neuinfektionen in Nordrhein-Westfalen ist weiter rückläufig. Am Dienstag lag die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz nach Angaben des Robert Koch-Instituts bei 123,2 (Vortag: 128,8). Bundesweit sank die Kennziffer auf 115,4.

Der Wert gibt an, wie viele Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern in den vergangenen sieben Tagen nachgewiesen wurden. Laut Landeszentrum Gesundheit sinkt der Wert in NRW seit über 14 Tagen kontinuierlich. Der nachträglich korrigierte Höchstwert lag damals NRW-weit bei 194,1.

Den Behörden wurden in Nordrhein-Westfalen weitere 87 Todesfälle bekannt, bei denen Menschen mit oder an Corona starben. Die Gesamtzahl der Corona-Toten seit Beginn der Pandemie stieg damit in NRW auf 16.030.

Nur noch zwei Kommunen lagen bei der Inzidenz am Dienstag über 200: Leverkusen (243,1) und Hagen (221,0). Einen Wert von unter 100 haben mittlerweile 14 Kommunen. Am besten ist die Lage weiterhin in Münster (53,0), Coesfeld (60,3) und Soest (64,9). In Köln lag die Inzidenz am Dienstagmorgen bei 140,3.

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Update, 11. Mai, 8.35 Uhr: Corona-Wochenwert sinkt in NRW weiter

Der Corona-Wochenwert der Neuinfektionen in Nordrhein-Westfalen ist weiter rückläufig. Am Dienstag lag die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz nach Angaben des Robert Koch-Instituts bei 123,2 (Vortag: 128,8). Bundesweit sank die Kennziffer auf 115,4.

Der Wert gibt an, wie viele Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern in den vergangenen sieben Tagen nachgewiesen wurden. Laut Landeszentrum Gesundheit sinkt der Wert in NRW seit über 14 Tagen kontinuierlich. Der nachträglich korrigierte Höchstwert lag damals NRW-weit bei 194,1.

Den Behörden wurden in Nordrhein-Westfalen weitere 87 Todesfälle bekannt, bei denen Menschen mit oder an Corona starben. Die Gesamtzahl der Corona-Toten seit Beginn der Pandemie stieg damit in NRW auf 16.030.

Nur noch zwei Kommunen lagen bei der Inzidenz am Dienstag über 200: Leverkusen (243,1) und Hagen (221,0). Einen Wert von unter 100 haben mittlerweile 14 Kommunen. Am besten ist die Lage weiterhin in Münster (53,0), Coesfeld (60,3) und Soest (64,9). In Köln lag die Inzidenz am Dienstagmorgen bei 140,3.

Update, 11. Mai, 7.34 Uhr: Lockdown belastet Elektronikhändler Ceconomy

Der anhaltende Lockdown in Teilen Europas wie Deutschland und den Niederlanden belastet den Elektronikhändler Ceconomy weiter schwer. Der Umsatz sank im zweiten Geschäftsquartal (per Ende März) von 4,6 Milliarden auf 4,3 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Dienstag in Düsseldorf mitteilte.

Bereinigt um Währungseffekte sowie Portfolioveränderungen lag das minus bei 5,7 Prozent. Der Online-Umsatz stieg hingegen erneut massiv und machte mit 2,1 Milliarden Euro nahezu die Hälfte des Konzernumsatzes aus.

Update, 10. Mai, 17.48 Uhr: Kölner Impf-Projekt in Brennpunkt-Stadtteilen liegt erstmal auf Eis

Das Kölner Impf-Projekt in sozialen Brennpunkten wie den Hochhaussiedlungen des Stadtteils Chorweiler ist vorerst ausgesetzt. (Symbolfoto)
Das Kölner Impf-Projekt in sozialen Brennpunkten wie den Hochhaussiedlungen des Stadtteils Chorweiler ist vorerst ausgesetzt. (Symbolfoto)  © Oliver Berg/dpa

Das Kölner Impf-Projekt in sozialen Brennpunkten wie den Hochhaussiedlungen des Stadtteils Chorweiler ist vorerst ausgesetzt.

"Es finden derzeit keine städtischen Impfaktionen in vulnerablen Sozialräumen statt", erklärte eine Stadtsprecherin am Montag. Das gehe erst wieder, wenn das Land ein weiteres Zusatzkontingent an Impfstoff bereitgestellt habe.

Die Stadt habe dem NRW-Gesundheitsministerium am Freitag wie gefordert einen Bericht zu den ersten Impfaktionen gemailt. Zudem habe man um weiteren Impfstoff gebeten. Bislang habe es aber noch keine Reaktion darauf gegeben.

Köln hatte in der vergangenen Woche damit begonnen, mit mobilen Teams in sozialen Brennpunkten zu impfen - etwa in Chorweiler, aber auch im Stadtteil Meschenich.

Das Land hatte Köln dafür 1000 zusätzliche Impfdosen zur Verfügung gestellt.

Update, 10. Mai, 16.04 Uhr: Inzidenz in Köln bei 151,0

Die Inzidenzzahl liegt in Köln aktuell bei 151,0 und die Reproduktionszahl bei 0,95. 380 Personen befinden sich derzeit im Krankenhaus in stationärer Quarantäne, davon 127 auf Intensivstationen.

Dem Gesundheitsamt wurde kein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung gemeldet. Bislang sind 655 Kölner verstorben, die positiv auf Covid-19 getestet wurden.

Aktuell sind 3367 Kölner mit dem Corona-Virus infiziert.

Update, 10. Mai, 15.25 Uhr: Öffnung der Außengastronomie zu Pfingsten?

Die Bürger Nordrhein-Westfalens können sich darauf einstellen, schon bald wieder in einem Außenbereich eines Cafés oder Restaurants sitzen zu dürfen.

Auf die Frage, ob er für die Öffnung der Außengastronomie in Kommunen mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von unter 100 zu Pfingsten sei, sagte Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (60, FDP) am Montag in Düsseldorf: "Das hielte ich für einen guten Weg."

Bedingung hierfür seien Tests oder Nachweise von Impfungen beziehungsweise einer überwundenen Erkrankung, so Pinkwart weiter. Ein geordneter Umgang mit Besuchern in der Außengastronomie sei besser, als wenn die sich "in anderen Kontexten" treffen und "eher negativ auf das Infektionsgeschehen wirken".

Update, 10. Mai, 13.52 Uhr: CDU will Impfangebot für jedes ältere Kind bis Ende der Sommerferien

Sprecher der CDU-Fraktion, Jens Kamieth, hat ein klares Ziel für die Corona-Impfungen formuliert.
Sprecher der CDU-Fraktion, Jens Kamieth, hat ein klares Ziel für die Corona-Impfungen formuliert.  © Henning Kaiser/dpa

Aus Sicht der CDU im Düsseldorfer Landtag sollte jedes Kind ab zwölf Jahren bis zum Ende der Sommerferien ein Impfangebot bekommen. Das sei das "klare Ziel", sagte der familienpolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Jens Kamieth am Montag.

Die SPD im Landtag hatte zuvor ein Positionspapier zu dem Thema vorgestellt und unter anderem mobile Impfteams in Schulen und Kitas gefordert.

Die Opposition hatte zudem von der schwarz-gelben Landesregierung gefordert, sie solle "zeitnah mit der Planung einer Kinder- und Jugend-Impfstrategie" beginnen. Laut CDU habe man sich dessen bereits im April angenommen, als Biontech/Pfizer eine Notfallzulassung für Kinder ab zwölf Jahren in den USA beantragt hatte.

"Ich weiß um die vielen akuten Fragen, die Eltern im Hinblick auf eine mögliche Impfung ihrer Kinder haben: Wann wird das möglich sein und gibt es Risiken? Welche Mitsprache haben sie dabei? Was bedeutet das im Hinblick auf Kita oder Schule, aber auch den Sommerurlaub? Wir wollen ihnen so schnell wie möglich eine transparente Lösung anbieten", sagte Kamieth.

Update, 10. Mai, 7.57 Uhr: Inzindez in NRW sinkt nur leicht

In der Corona-Pandemie ist eine wichtige Kennziffer in Nordrhein-Westfalen nur leicht gesunken. Als Sieben-Tage-Inzidenz meldete das Robert Koch-Institut am Montagmorgen für das Bundesland einen Wert von 128,8 und damit 0,4 weniger als einen Tag zuvor.

Vor einer Woche waren es noch 158,5 gewesen. Mit der Wocheninzidenz wird angegeben, wie viele Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern binnen sieben Tagen nachgewiesen wurden.

In NRW kamen laut RKI an einem Tag zuletzt 1696 Fälle hinzu, 16 weitere Menschen starben an den Folgen einer Coronavirus-Infektion. Damit sind in dem Bundesland nachweislich 15.943 Todesopfer im Zusammenhang mit dem Virus zu beklagen.

Die höchste Sieben-Tage-Inzidenz wurde am Montagmorgen mit 254,7 für Leverkusen gemeldet, auch in Hagen (227,9), Mettmann (224,5) und im Oberbergischen Kreis (201,4) sind die Werte sehr hoch. Am besten ist die Lage in Münster (56,8), Coesfeld (66,6) und Soest (66,9).

Update, 9. Mai, 20.41 Uhr: Schülervertretung in NRW fordert Wahlrecht bei Prüfungsbewertung

Die Vertretung der Schülerinnen und Schüler (LSV) in Nordrhein-Westfalen hat ein coronabedingtes Wahlrecht bei der Benotung der Abschlussprüfungen gefordert.

Die Schülerinnen und Schüler müssten wählen dürfen, ob die Prüfungsergebnisse gewertet werden oder die Durchschnittsnoten aus den vorher erbrachten Leistungen vergeben werden, verlangte die LSV am Sonntag.

Update, 9. Mai, 19.07 Uhr: Corona-Krise in NRW - Positiver Trend, aber im Bundesvergleich mit Rückstand

In der Corona-Krise gibt es in Nordrhein-Westfalen positive Entwicklungen. Das RKI meldete am Sonntagmorgen 129,2 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner.
In der Corona-Krise gibt es in Nordrhein-Westfalen positive Entwicklungen. Das RKI meldete am Sonntagmorgen 129,2 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner.  © Marcel Kusch/dpa

Sinkende Infektionszahlen, jeder Dritte mindestens einmal geimpft, ein erstes Freibad geöffnet und weitere Lockerungen in Sicht.

In der Corona-Krise gibt es in Nordrhein-Westfalen positive Entwicklungen. Im Vergleich der Bundesländer hat NRW aber noch Rückstand.

INFEKTIONSLAGE: Der Abwärtstrend bei den Corona-Neuinfektionen in Nordrhein-Westfalen hält an. Das Robert Koch-Institut (RKI) meldete am Sonntagmorgen 129,2 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche.

Im Vergleich der Bundesländer weist NRW aber eine relativ hohe Sieben-Tage-Inzidenz auf. Nur Thüringen (180), Sachsen (173) und Baden-Württemberg (129) hatten höhere Werte. Der bundesdeutsche Durchschnitt betrug 119.

Die Hälfte der Bundesländer liegt mittlerweile unter der politisch maßgeblichen Inzidenzschwelle von 100.

Update, 9. Mai, 17.58 Uhr: Inzidenzzahl in Köln liegt bei 156,0

Stand heute gibt es auf dem Gebiet der Stadt Köln den insgesamt 50.271. (Vortag: 50.004) bestätigten Corona-Virus-Fall. Die Inzidenzzahl liegt in Köln aktuell bei 156,0 und die Reproduktionszahl bei 0,93.

385 Personen befinden sich derzeit im Krankenhaus in stationärer Quarantäne, davon 126 auf Intensivstationen. Dem Gesundheitsamt wurde ein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung gemeldet: ein78-Jähriger, mehrfach vorerkrankt. Bislang sind 655 Kölnerinnen und Kölner verstorben, die positiv auf Covid-19 getestet wurden.

Aktuell sind 3.444 Einwohner der Domstadt mit dem Corona-Virus infiziert.

Titelfoto: Christoph Schmidt/dpa

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