Coronavirus in NRW: Inzidenz sinkt weiter, alle Kreise und Städte jetzt unter 35!

Köln – Nach monatelangem Corona-Lockdown gibt es Pläne zur weiteren Pandemie-Bekämpfung. Wir geben einen Überblick auf die aktuelle Corona-Entwicklung in NRW.

Das Robert Koch-Institut (RKI) meldete am Dienstag einen Wert von 16,9 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen. (Symbolbild)
Das Robert Koch-Institut (RKI) meldete am Dienstag einen Wert von 16,9 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen. (Symbolbild)  © Oliver Berg/dpa

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Nordrhein-Westfalen geht weiter zurück. Das Robert Koch-Institut (RKI) meldete am Dienstag für das bevölkerungsreichste Bundesland eine Sieben-Tage-Inzidenz von 16,9 nach 17,7 am Montag.

Am vergangenen Dienstag waren 26,0 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb der vergangenen sieben Tage registriert worden.

Die NRW-Gesundheitsämter meldeten binnen eines Tages 224 Corona-Neuinfektionen. Außerdem kamen 12 Todesfälle hinzu.

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Alle kreisfreien Städte und Kreise in NRW liegen nach den Zahlen von Dienstag nun unter der Schwelle von 35. Am Vortag lagen mit Wuppertal und Hagen noch zwei Städte darüber.

Hagen hat mit 33,9 den höchsten Wert. Den niedrigsten Wert hat der Kreis Herford mit 5,6. In insgesamt fünf Kreisen und Städten ist der Wert einstellig.

Alle aktuellen Infos im +++ Coronavirus-Liveticker +++

Alle Ticker-Meldungen bis zum 28. Februar 2021 findest Du hier.

Update, 15. Juni, 6.41 Uhr: Kommunen befürchten weitere Milliardeneinbußen und fordern Hilfe

Die NRW-Kommunen fordern angesichts von Finanzlöchern in der Corona-Pandemie weitere Hilfe von Bund und Land. Der Hauptgeschäftsführer des nordrhein-westfälischen Städte- und Gemeindebundes, Christof Sommer (56), sprach sich in der Neuen Ruhr/Neuen Rhein Zeitung für eine Neuauflage des im vergangenen Jahres aufgelegten Rettungsschirms aus.

Die Einbußen bei der Gewerbesteuer sowie bei den Anteilen an der Einkommen- und Umsatzsteuer rissen in den NRW-Kommunen in den Jahren 2021 und 2022 wohl Finanzlöcher von je zwei Milliarden Euro. Hinzu kämen fehlende Einnahmen bei Schwimmbädern, Theatern oder Museen.

Der Rettungsschirm durch Bund und Land für 2020, mit dem unter anderem der Ausfall der Gewerbesteuer kompensiert wurde, sei ein guter Ausgleich gewesen, sagte Sommer. "Auch in diesem Jahr sind wir zwingend auf Unterstützung angewiesen."

Update, 15. Juni, 6.38 Uhr: FDP-Fraktionschef ist für ein Ende der Maskenpflicht auf Schulhöfen

Die Maskenpflicht auf Schulhöfen sollte nach Auffassung der FDP-Fraktion im NRW-Landtag bald kippen. Nachdem es in der Corona-Pandemie darum gegangen sei, das Gesundheitssystem vor einer Überlastung zu schützen, zeichne sich nun eine "relative Normalität" ab, sagte der Fraktionsvorsitzende der FDP-Landtagsfraktion, Christof Rasche (59), dem WDR-Magazin Westpol.

"Deshalb sind wir wirklich der Auffassung: Im Freien muss die Maskenpflicht fallen, das gilt auch für Schulhöfe - das lässt die Lage jetzt zu." Man sei im Austausch auch mit den Lehrerverbänden. Mit Blick auf ein Ende der Maskenpflicht in Innenräumen sagte der Liberale, da brauche man noch Geduld, «da ist die Gefahrensituation eine andere». Aber auch hierfür arbeite man an Lösungen.

Update, 14. Juni, 21 Uhr: Alkoholverbot in Köln ausgeweitet

Nach einer eskalierenden Open-Air-Party am Wochenende mit Flaschenwürfen auf Polizei und kommunale Ordnungskräfte verschärft die Stadt Köln ihren Kurs.

Das Alkoholverbot für Partymeilen wurde auf den zentral gelegenen Aachener Weiher ausgedehnt, wie die Stadtverwaltung am Montag mitteilte.

Zudem soll in den Party-Bereichen von 22 Uhr bis 6 Uhr kein Alkohol mehr verkauft werden dürfen.

Update, 14. Juni, 17.59 Uhr: Inzidenz in Köln bei 21,3

Die Inzidenzzahl liegt in Köln aktuell bei 21,3 und die Reproduktionszahl bei 0,77. 80 Personen befinden sich derzeit im Krankenhaus in stationärer Quarantäne, davon 55 Personen auf Intensivstationen.

In Kölner Krankenhäusern gibt es aktuell 25 freie Intensivplätze.

Dem Gesundheitsamt wurde kein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung gemeldet.

Update, 14. Juni, 8 Uhr: Weiter sinkender Corona-Wert in NRW

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Nordrhein-Westfalen geht weiter zurück. Das Robert Koch-Institut (RKI) meldete am Montag für das bevölkerungsreichste Bundesland eine Sieben-Tage-Inzidenz von 17,7.

Am Sonntag waren landesweit 18,9 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche registriert worden. Am Montag der vergangenen Woche hatte der Wert bei 27,3 gelegen. Zum Vergleich: Vor einem Jahr, am 14. Juni 2020, betrug die Sieben-Tage-Inzidenz in NRW 3,3.

Update, 13. Juni, 21.20 Uhr: Post nach Impfung in Impfzentren

Wer in einem Impfzentrum geimpft wurde, muss für den Erhalt eines digitalen Impfnachweises nichts weiter unternehmen. Darauf hat am Sonntag das nordrhein-westfälische Gesundheitsministerium hingewiesen.

Die Bürger bekämen einen QR-Code automatisch bis Ende Juni per Post zugeschickt.

Update, 13. Juni, 17.20 Uhr: Aktuelle Corona-Zahlen für Köln

Wie die Stadt Köln mitteilte, gibt es am heutigen Sonntag, 13. Juni 2021, den insgesamt 53.266. (Vortag: 53.248) bestätigten Coronavirus-Fall.

Die Inzidenzzahl liegt in Köln aktuell bei 21,4 und die Reproduktionszahl bei 0,7. 83 Personen befinden sich laut Angaben der Stadt derzeit im Krankenhaus in stationärer Quarantäne, davon 55 Personen auf Intensivstationen.

Darüber hinaus wies die Stadt noch einmal darauf hin, dass seit dem 12. Juni laut Änderung der Coronaschutzverordnung neben FFP2- und KN95/N95- auch das Tragen von OP-Masken im Personennah- und -Fernverkehr sowie in Taxen möglich ist.

Update, 13. Juni, 11 Uhr: Inzidenz in NRW bei 18,9

Die Anzahl der Corona-Neuinfektionen in Nordrhein-Westfalen ist am Sonntag weiter zurückgegangen. Das Robert Koch-Institut (RKI) meldete eine Sieben-Tage-Inzidenz von 18,9. Am Samstag waren landesweit noch 19,8 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche registriert worden.

Nachdem am Samstag nur Hagen und Bonn noch über der Schwelle von 35 lagen, rutschte am Sonntag auch Wuppertal durch einen leichten Anstieg auf 36,6 wieder über diese Marke.

Update, 13. Juni, 8.17 Uhr: Jugendherbergen blicken hoffnungsvoll auf den Sommer

Viele Jugendherbergen in NRW können im Sommer wieder Gäste begrüßen.
Viele Jugendherbergen in NRW können im Sommer wieder Gäste begrüßen.  © Harald Tittel/dpa

Im Sommer wird ein Großteil der Jugendherbergen in Nordrhein-Westfalen wieder geöffnet sein. Die 33 Jugendherbergen im Rheinland wollen nach Angaben ihres Verbands bis auf wenige Ausnahmen in den Ferien wieder Gäste empfangen. Der Landesverband Westfalen-Lippe kündigte an, bis zum Start des neuen Schuljahres wieder alle seine Häuser öffnen zu wollen.

Die Jugendherbergen blicken nach monatelanger Corona-Zwangspause hoffnungsvoll auf die kommenden Wochen. "Wir sind guter Dinge", sagte Annette Rath, Sprecherin des Jugendherbergswerks Rheinland. Seit touristische Angebote wieder möglich seien, habe die Nachfrage stark angezogen, "erfreulicherweise auch für unsere Kinder- und Jugendreisen".

Auch der Landesverband Westfalen-Lippe berichtet von einem gelungenen Neustart. "Unsere Jugendherbergen waren über die langen Wochenenden gut gebucht, hauptsächlich Familien waren und sind zu Gast bei uns und freuen sich über eine Auszeit nach dem anstrengendem Lockdown mit Homeschooling, Homeoffice und Co.", sagte Sprecherin Maike Braun. Im Juni seien die meisten Herbergen aber nur an Wochenenden geöffnet.

Update, 13. Juni, 7.32 Uhr: Keine FFP2-Maskenpflicht mehr in Bussen und Bahnen

Im Öffentlichen Nahverkehr in Nordrhein-Westfalen gilt seit Samstag keine Pflicht mehr zum Tragen einer FFP2- oder KN95-Maske. Wie aus der neuen Coronaschutz-Verordnung des Landes hervor geht, reicht nun eine sogenannte OP-Maske. Das Verkehrsministerium wies bei Twitter auf die Neuerung hin.

Ende April war mit der sogenannten Bundes-Notbremse die landesweite Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske in Bussen, Bahnen und an Haltestellen eingeführt worden. Vorher hatte ebenfalls eine OP-Maske genügt.

Der Düsseldorfer Verkehrsbetrieb Rheinbahn schrieb am Samstag bei Facebook: "Uuuupsss... Manchmal kommen Lockerungen schneller als gedacht", und wies ebenfalls auf die Änderung hin. "FFP2-Masken sind natürlich auch weiterhin gerne gesehen", so die Rheinbahn.

Titelfoto: Marcel Kusch/dpa

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