Corona in Bayern: Über 7000 Infektionen in München, Kneipen bleiben weiter zu

München - Aktuelle Zahlen, Entwicklungen und Ausblicke in der Corona-Krise findet Ihr hier im TAG24-Live-Ticker zusammengefasst.

Markus Söder (CSU), Ministerpräsident von Bayern, desinfiziert sich zu Beginn einer Kabinettssitzung in der Bayerischen Staatskanzlei die Hände.
Markus Söder (CSU), Ministerpräsident von Bayern, desinfiziert sich zu Beginn einer Kabinettssitzung in der Bayerischen Staatskanzlei die Hände.  © Peter Kneffel/dpa
Bayernweit wurden mittlerweile 49.331* Menschen positiv auf das Coronavirus getestet (Stand: 14. Juli, 9 Uhr). Davon gelten inzwischen 45.700 als genesen. 2610 Menschen sind am Virus gestorben. 

In München wurden 18 neue Fälle gemeldet (Stand 13. Juni, 23.59 Uhr).

Die Gesamtzahl der positiven Tests in der bayerischen Landeshauptstadt steigt somit auf 7010*. Darin enthalten sind 6451 Personen, die bereits genesen sind sowie 220 Todesfälle.

Infos zu den Lockerungen ab dem 8. Juli findet Ihr >>> hier.

Die deutschlandweiten Entwicklungen gibt es im +++ Coronavirus-Liveticker +++

*Die einzelnen Tageswerte unterliegen Schwankungen, da sie davon abhängig sind, wann die Labore die positiven Testergebnisse an das Gesundheitsamt übermitteln.

Update 14. Juli, 18.15 Uhr: Verwaltungsgerichtshof bestätigt Verbot von Kneipen-Öffnungen

Bars und Kneipen in Bayern müssen auch nach zwei Gerichtsentscheidungen bis auf Weiteres geschlossen bleiben. 

Der Verwaltungsgerichtshof lehnte es am Dienstag in zwei Fällen ab, das Verbot der Öffnung von Schankwirtschaften einstweilen außer Vollzug zu setzen. 

Mehr dazu >>>hier

Update 14. Juli, 15.29 Uhr: Bayern erlaubt mehr Zuschauer in Kinos und bei Kulturveranstaltungen

In Bayern werden die Corona-Auflagen für kulturelle Veranstaltungen und Kinos weiter gelockert und wieder mehr Personen zugelassen. 

Von diesem Mittwoch (15. Juli) an sind, wenn es zugewiesene und gekennzeichnete Sitzplätzen gibt, wieder bis zu 400 Personen im Freien und bis zu 200 Personen in geschlossenen Räumen zugelassen. 

Und ohne fest zugewiesene und gekennzeichnete Sitzplätze sind dann wieder bis zu 200 Personen im Freien beziehungsweise bis zu 100 Personen in geschlossenen Räumen erlaubt. 

Das hat das Kabinett am Dienstag auf seiner Sitzung auf Schloss Herrenchiemsee beschlossen.

Update 14. Juli, 15.21 Uhr: Bayern will Abstimmung wegen Corona-Gefahr von Urlaubern

Wegen der möglichen Corona-Infektionsgefahr durch Urlaubsrückkehrer will sich Bayern mit den anderen Bundesländern und dem Bund absprechen. 

"Wir müssen aufpassen, dass insgesamt von Reiserückkehrern keine neuen Infektionen nach Deutschland gebracht werden. Hier müssen wir uns natürlich eng mit dem Bund und den anderen Bundesländern abstimmen", sagte Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) am Dienstag. Sie werde das Thema in die wöchentliche Telefonschaltkonferenz der Landesgesundheitsminister mit Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) am Montag einbringen.

Angesichts möglicher Corona-Hotspots in Urlaubsregionen hatten der Bayerische Hausärzteverband und die FDP Regeln für den Umgang mit kranken Rückkehrern gefordert. Ausufernde Partys am Ballermann am vergangenen Wochenende hatten das Thema aufkommen lassen.

"Für Rückkehrer von einer Reise in ein Risikogebiet gibt es bereits klare Regeln wie eine zweiwöchige Quarantäne", betonte Huml. Ebenso könne das Gesundheitsamt Tests bei Rückkehrern aus Risikogebieten veranlassen. "Zudem verweise ich auf das Testangebot, mit dem der Freistaat Bayern die Kosten für Testungen zum Beispiel beim jeweiligen Hausarzt übernimmt." 

Sie appelliere an die Ärzte, von Reiserückkehrern gewünschte Tests im Rahmen des bayerischen Testangebots durchzuführen. Auch würden Urlauber weiter intensiv über Infektionsrisiken und richtiges Verhalten bei Symptomen informiert.

Update 14. Juli, 15 Uhr: Söder stützt Merkels EU-Pläne und will mehr Partnerschaft in Europa

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat nach der Corona-Krise einen neuen partnerschaftlichen Zusammenhalt in Europa angemahnt. 

Söder stellte sich nach einer Sitzung seines Kabinetts mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) am Dienstag auf Schloss Herrenchiemsee hinter deren Pläne für einen milliardenschweren EU-Wiederaufbaufonds. 

Man sollte die Länder in der EU nicht mehr einteilen in Schuldner und Gläubiger, sondern alle mehr als Partner verstehen, sagte Söder. 

Merkel dankte anschließend ausdrücklich für die Unterstützung der bayerischen Staatsregierung.

Update 14. Juli, 14.12 Uhr: Aktuelle Infektionszahlen für Bayern

In Bayern sind bisher 49.331 Menschen positiv auf das Coronavirus Sars-CoV-2 getestet worden. Dies teilte das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit in Erlangen auf seiner Website mit (Stand 9.00 Uhr). 

Gestorben sind bislang im Freistaat 2610 Menschen, die sich mit dem Erreger infiziert hatten. 

Als genesen galten rund 45.780 Menschen.

Update 14. Juli, 10.30 Uhr: Jagdverband: Corona-Daheimbleiber sind Stress für Wildtiere

Der Bayerische Jagdverband befürchtet, dass die derzeit vielen Bayern-Urlauber bei den Wildtieren Stress auslösen. 

"Viele unserer Tiere sind Fluchttiere, sie sind nicht an den Menschen gewohnt. Die Tiere weichen aus, bevor wir bemerken, dass ein Reh, ein Fuchs oder ein Wildschwein im Dickicht steht. Wenn jetzt aber so viele Menschen in die Wälder, an die Seen und Berge strömen, wird es immer schwieriger für die Tiere auszuweichen", sagte der Vizepräsident des Bayerischen Jagdverbands, Thomas Schreder, in einem Interview mit dem "Münchner Merkur".

Schreders Tipps: Sorgsam radeln und wandern, auf den Wegen bleiben, nicht zu jeder Tageszeit unterwegs sein und Hunde bei sich behalten. Von Zugangsbeschränkungen der Wälder hält Schreder erstmal nichts. 

"Wir haben ein freies Betretungsrecht im Wald", betonte er. Man könne jedoch durch die Kapazitäten der Zuwege und Parkplätze regulierend eingreifen. "Wünschen würde ich mir schon, dass nicht jeder letzte Winkel überlaufen wird. Aber die Organisation und die Kontrolle einer Begrenzung wird eine große Herausforderung sein."

Update 14. Juli, 8.45 Uhr: Hausärzteverband fordert Regeln für Urlaubsrückkehrer

Angesichts möglicher Corona-Hotspots in Urlaubsregionen fordert der Bayerische Hausärzteverband Regeln für den Umgang mit kranken Rückkehrern. 

"Was wir auf jeden Fall brauchen, ist eine Strategie, was passiert mit Urlaubsheimkehrern", sagte der Landesvorsitzende Markus Beier dem Bayerischen Rundfunk (Bayern 2, "radioWelt am Morgen"/Dienstag). 

Die ausufernden Partys am Ballermann am vergangenen Wochenende seien ja gerade in aller Munde. "Sowas kann und wird natürlich Auswirkungen haben", sagte Beier. 

"Da braucht man Strategien, wer als erstes getestet wird, wie man mit solchen Urlaubsheimkehrern umgeht. Da ist noch viel Vorbereitungsarbeit nötig in den Strukturen, was nach dem Urlaub im Herbst passiert.»"

Update 14. Juli, 6.06 Uhr: Corona-Ausbruch in Asylbewerberheim in Bad Tölz

In einer Unterkunft für Asylbewerber im oberbayerischen Bad Tölz sind 26 Menschen positiv auf das Corona-Virus getestet worden. 

Alle Betroffenen zeigten keine Symptome, teilte das Landratsamt Bad Tölz-Wolfratshausen am Montag mit. Sie seien in eine Quarantäne-Unterkunft und Unterkünfte außerhalb des Landkreises verlegt worden. Zwei der Infizierten arbeiteten bei Betrieben im Landkreis. Dort wurden bereits Mitarbeiter auf das Virus getestet. Auch eine Berufsschule ist betroffen. Eine Lehrkraft steht bereits unter Quarantäne.

In einer Asylunterkunft in der Stadt Geretsried hatte es zuvor bereits mehrere Corona-Fälle gegeben, darunter waren auch vier Schulkinder. Bei einem zweiten Test der Bewohner fiel ein Ergebnis nach Angaben des Landratsamtes positiv aus. 

Die Unterkunft steht weitere zwei Wochen unter Quarantäne. Für zwei Grundschulklassen endet diese Ende der Woche.

Update 13. Juli, 15.12 Uhr: Mehr als 49.250 Coronavirus-Fälle in Bayern

In Bayern sind bisher 49.265 Menschen positiv auf das Coronavirus Sars-CoV-2 getestet worden. 

Dies teilte das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit in Erlangen am Montag auf seiner Website mit (Stand 9 Uhr). Gestorben sind bislang im Freistaat 2609 Menschen, die sich mit dem Erreger infiziert hatten. 

Als genesen galten rund 45.700 Menschen.

Update 12. Juli, 8.36 Uhr: Umfrage: Merkel, Söder und Scholz schneiden in Corona-Krise gut ab

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) und Finanzminister Olaf Scholz (SPD) haben für ihre Corona-Politik den größten Rückhalt in der Bevölkerung. Das geht aus einer Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes Kantar für die "Bild am Sonntag" hervor.

Demnach erhält die Kanzlerin für ihren Kurs in der Corona-Krise eine Durchschnitts-Schulnote von 2,4. Zwei Drittel der Befragten, insgesamt 67 Prozent, sind der Meinung, dass sie ihre Arbeit "gut" oder "sehr gut" macht. Söder kommt auf eine Durchschnittsnote von 2,6, (57 Prozent bewerten seine Arbeit mit "sehr gut" oder "gut"), Scholz erreicht eine 2,8 (42 Prozent).

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn wird mit einer 2,9 bewertet, 43 Prozent halten seine Arbeit für "gut" oder "sehr gut". NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) liegt weit dahinter: Er erhält für seine Arbeit eine 3,5 (18 Prozent). 

CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer kommt auf eine Durchschnittsnote 3,7, nur 11 Prozent bewerten ihre Arbeit in der Corona-Krise als "gut" oder "sehr gut".

Titelfoto: Oliver Berg/dpa

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