Politiker behauptet, dass Föhnluft das Coronavirus töten könne

Florida - Alles nur heiße Luft? Noch immer wird händeringend nach einem Heilmittel gegen das Coronavirus gesucht. Ein Politiker aus Florida hat jetzt einen ganz besonderen Vorschlag.

Bryant Culpepper hat seine eigenen Mittel, um das Coronavirus zu bekämpfen.
Bryant Culpepper hat seine eigenen Mittel, um das Coronavirus zu bekämpfen.  © facebook.com/bryant.culpepper.33/

Bryant Culpepper, Beauftragter des Verwaltungsbezirks Okeechobee, sagte auf einer öffentlichen Versammlung, dass die Luft eines Haartrockners in der Nase vor Covid-19 schützt.

"Es mag irgendwie albern klingen, aber als Sanitäter im medizinischen Bereich macht es sehr viel Sinn", sagte er laut toofab.

Dafür hat er seiner Meinung nach stichhaltige Beweise:

In einer Sendung, die er im Fernsehen gesehen hat, erklärte einer der "führenden Ärzte, die das Coronavirus untersucht haben", dass die Nasengänge und die Nasenmembranen die niedrigste Körpertemperatur haben. 

Deshalb nistet sich das Virus zuerst dort ein, bevor es in die Lunge gelangt. Und um das Virus in der Nase abzutöten, hilft laut Culpepper Föhnluft:

"Sobald die Temperatur 136 Grad Fahrenheit erreicht, fällt das Virus auseinander - es zerfällt. Man hält sich einen Föhn vors Gesicht und atmet durch die Nase ein und tötet so alle Viren in der Nase ab."

Laut dem Politiker sind die die einfachsten Methoden manchmal die bewährtesten.

"Es gibt viele Fehlinformationen darüber, wie diese Krankheit geheilt werden kann"

Seine Mitabgeordneten reagierten allerdings verhalten auf den Vorschlag von Culpepper:

"Wir hören und lernen viel in den sozialen Medien, und es gibt viele Fehlinformationen darüber, wie diese Krankheit geheilt werden kann", erwiderte seine Kollegin Tiffany Collins und fügte hinzu:

"Ich persönlich würde das einfach Ihrem Arzt überlassen. Ich habe so viele Informationen darüber gehört, wie man dieses Virus heilt."

Laut Lake Okeechobee News sind Haartrockner nicht Culpeppers einzige Methode, um Covid-19 zu heilen.

Bei einem Treffen am 17. März gab er bekannt, dass sein Sohn online herausgefunden hatte, dass ein Ozonspray, das normalerweise verwendet wird, um den Geruch von Jägern vor Hirschen zu maskieren, auch jede Art von Virus abwehrt.

Laut dem Politiker ist das eine großartige Idee für diejenigen, die keine Krankenversicherung besitzen.

Da bleibt nur zu hoffen, dass er niemanden zum Nachmachen animieren konnte...

Titelfoto: facebook.com/bryant.culpepper.33/

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