Aktivisten trotzen miesem Wetter in Dresden und legen Verkehr lahm

Dresden - Feucht, aber nicht warm: Die Klimaaktivisten von "Extinction Rebellion" blockierten am Donnerstag angezeigt und legal den Georgplatz. Diesmal als "unfreiwillige Sauna".

Am Georgplatz trotzten Mitglieder von "Extinction Rebellion" dem miesen Regenwetter.  © Steffen Füssel

Am 24. September ist Weltsauna-Tag. Deshalb blockierten die Klimaschützer ab 8.15 Uhr unter dem Motto "Sauna ist freiwillig. Hitzewellen nicht." Ein Hinweis auf den Rekordsommer 2026. Dieser kostete laut Robert Koch Institut bislang 15.800 Menschen das Leben.

Immerhin 14 Aktivisten fanden sich zur "Zwangssauna" zusammen, teilweise mit Aufguss, Bademantel oder Saunatuch.

Von der Bürgerwiese an blockierten sie für sieben Minuten jeweils einen Zubringer zum Georgplatz. Vier Polizisten sicherten die Kundgebung ab.

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Für einen Bus machten die Blockierer Platz, für die geduldig wartenden Autos nicht.

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Infolge der Blockade bildeten sich Staus.  © Steffen Füssel
Auch der bekannte Klimaaktivist Christian Bläul (44) war vor Ort.  © Steffen Füssel

Erst bei der letzten Blockade kam es zu einem kurzen Hupkonzert. 8.43 Uhr war die Sauna auf der Straße wieder vorbei. Nun wurde der Regen auch langsam etwas schwächer.

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