Demo gegen rechts in Hamburg: Deichkind kündigen Auftritt an

Hamburg - Die Band Deichkind wird am Sonntag bei der Demo gegen Rechtsextremismus in Hamburg auftreten. "Wir sagen entschieden 'Stopp' zum Rechtsruck! Demokratie braucht keine Alternative! Dafür gehen wir auf die Straße", erklärte Deichkind laut Mitteilung zu ihrem Auftritt auf der Demonstration.

Am Sonntag gehen in Hamburg wieder Zehntausende Menschen auf die Straßen und demonstrieren gegen Rechtsextremismus. Mit dabei: die Band Deichkind.
Am Sonntag gehen in Hamburg wieder Zehntausende Menschen auf die Straßen und demonstrieren gegen Rechtsextremismus. Mit dabei: die Band Deichkind.  © Jonas Walzberg/dpa

Zudem seien Reden von Transformationsforscherin Maja Göpel (47), Politikwissenschaftlerin Katharina Nocun (38) und dem Leiter der Hamburger KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Oliver von Wrochem (56), geplant, wie Fridays for Future am Dienstag mitteilte. Die Klimabewegung hat die Großdemonstration gegen Rechtsextremismus gemeinsam mit weiteren Akteuren angemeldet.

Die Demo steht unter dem Motto "Wir sind die Brandmauer – Zusammen gegen Rechtsextremismus". Der Aufzug startet am 25. Februar, um 13 Uhr, am Dammtor und zieht anschließend durch die Innenstadt entlang der Binnenalster. Die Organisatoren erwarten rund 30.000 Menschen.

Verena Dittrich von der Initiative Omas gegen Rechts sagte: "Wir möchten, dass unsere Enkelkinder in einer friedlichen, solidarischen und vielfältigen Gesellschaft und einer gesunden Umwelt leben. Mit rückwärtsgewandten, menschenverachtenden rechten Ideologien und Parteien ist das nicht möglich." Deshalb gehe man mit einem breiten Bündnis auf die Straße.

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Die Veranstaltung am Sonntag ist die dritte Großdemonstration gegen Rechtsextremismus in Hamburg seit Januar. Auch in anderen großen und kleinen Städten und Gemeinden gibt es seit Wochen regelmäßig Demonstrationen gegen Rechtsextreme.

Auslöser für die Proteste waren Enthüllungen des Medienhauses Correctiv über ein Treffen radikaler Rechter im November in Potsdam, an dem auch AfD-Politiker sowie einzelne Mitglieder der CDU und der sehr konservativen Werteunion teilgenommen hatten.

Titelfoto: Jonas Walzberg/dpa

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