Erneuter Protest vor Rheinmetall-Fabrik: Polizei greift bei Blockade ein

Berlin - Klimaaktivistin Greta Thunberg (23) hat am Dienstag gemeinsam mit weiteren Demonstrierenden erneut die Zufahrten zur Rheinmetall-Fabrik im Berliner Wedding blockiert.

Die Protestierenden seien durch die Polizei von der Fahrbahn entfernt worden.  © Laila Fuisz/Peacefully Against Genocide

Mehrere Aktivisten der Gruppe "Peacefully Against Genocide" klebten sich auf die Straße, um nach eigenen Angaben die Produktion und Auslieferung von Waffen zu stoppen.

Nach Angaben der Gruppe griff die Polizei ein und räumte die Blockade. Dabei seien einige Protestierende mit Schmerzgriffen von der Fahrbahn entfernt worden. Von der Polizei gab es dazu zunächst keine Stellungnahme.

Die Aktion ist Teil einer mehrtägigen Protestwoche, die noch bis zum 15. Juli in Berlin läuft. Die Aktivisten werfen Deutschland eine Mitverantwortung für den Krieg im Gazastreifen vor und kritisieren insbesondere Waffenlieferungen an Israel.

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"Solange mit Völkermord Profit gemacht wird, werden wir weiter friedlichen Widerstand leisten", erklärte Demonstrantin Elsa Schönwiese in einer Mitteilung. Ziel sei es, die Arbeit der Waffenfabrik zu unterbrechen.

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Aktivisten kündigen weitere Blockaden an

Mit Bannern mit der Aufschrift "Kein Profit mit Völkermord" versperrten die Aktivisten die Zufahrt zur Rheinmetall-Fabrik.  © Laila Fuisz/Peacefully Against Genocide

Bereits in den vergangenen Tagen hatten Aktivisten Sitzblockaden veranstaltet. Danach wurden mehrere Teilnehmer von der Polizei in Gewahrsam genommen.

Die Gruppe kündigte bereits weitere Protestaktionen gegen Rheinmetall an. Die Bundesregierung weist den Vorwurf einer Beteiligung an einem Völkermord zurück.

Zudem erklärte die Regierung, dass die völkerrechtliche Einordnung des Konflikts weiterhin Gegenstand internationaler Verfahren und politischer Auseinandersetzungen ist.

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