"Freiheit im Iran": Tausende Menschen demonstrieren in Düsseldorf
Von Jule Kristina Frank
Düsseldorf - Viele Tausend Menschen sind am Samstag in Düsseldorf gegen das islamische Regime im Iran auf die Straße gegangen. Zu einer Demonstration mit dem Titel "Freiheit im Iran" kamen nach Polizeiangaben bis zum frühen Nachmittag knapp 18.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer.
Sie forderten auf Transparenten eine Rückkehr von Reza Pahlavi, der Sohn des letzten Schahs, in sein Land. "King Reza Pahlavi" stand auf Transparenten mit großen Fotos des iranischen Politikers und einstigen Kronprinzen, der aktuell in den USA lebt.
Die Demonstranten zogen durch die Innenstadt bis zum Landtag. Dabei blieb bis zum Nachmittag alles friedlich, wie eine Polizeisprecherin sagte.
Der NRW-Minister für Internationales, Nathanael Liminski (40), versicherte den Demonstranten vor dem Landtag seine Unterstützung. "Wir sehen euch! Wir hören euch! Wir stehen zu euch", sagte er laut einem Redemanuskript.
Die Gewalt müsse ein Ende haben, der Terror gestoppt werden, forderte der CDU-Politiker. Bei Demonstrationen gegen das Regime im Iran hatte es im Januar Tausende Tote gegeben.
Weitere Kundgebung am Nachmittag
Die Polizei war in Düsseldorf mit Hunderten Beamten im Einsatz. Eine weitere Kundgebung sollte am Nachmittag bis zum frühen Abend auf dem Düsseldorfer Schadowplatz mit bis zu 1500 Menschen stattfinden.
Die Polizei hatte wegen der Verkehrsbehinderungen Besucher der Innenstadt aufgerufen, die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen.
Titelfoto: Roberto Pfeil/dpa
