Ostermärsche für den Frieden: Linke demonstrieren für Waffenstillstand

Potsdam - Mit traditionellen Ostermärschen wollen Demonstranten auch in Brandenburg ein Zeichen für Frieden und Appelle für ein Ende des russischen Angriffskrieges in der Ukraine senden.

Die Demonstranten wollen ein Zeichen für Frieden setzen.
Die Demonstranten wollen ein Zeichen für Frieden setzen.  © Frank Hammerschmidt/dpa

Am heutigen Samstag (14 Uhr) organisiert die brandenburgische Linke eine Demonstration am Platz der Einheit in Potsdam. Es wird unter anderem der Co-Parteichef der Linken, Martin Schirdewan (47), erwartet.

Wie das Netzwerk Friedenskooperative mitteilte, wollen am Samstag auch in Brandenburg an der Havel Menschen für Frieden und weltweite Abrüstung auf die Straße gehen. Am Ostersonntag folgen Ostermärsche in Frankfurt (Oder) und Strausberg, am Montag in Eisenhüttenstadt und Schwarzheide-Ruhland.

Laut Friedenskooperative steht vor allem die Forderung nach einem Waffenstillstand und der Aufnahme von Friedensverhandlungen im Mittelpunkt.

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Die traditionelle Friedensbewegung wird von linken, teils auch christlichen Gruppen getragen und organisiert seit den 1960er Jahren Ostermärsche.

Großen Zulauf hatte sie in den 1980er Jahren in Westdeutschland beim Protest gegen die Stationierung amerikanischer Atomraketen in Europa.

Titelfoto: Frank Hammerschmidt/dpa

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