Statt Herzchen und Blumen: Proteste am Valentinstag gegen Gewalt an Frauen

Von Monika Wendel

Potsdam - Als Zeichen gegen Gewalt an Frauen beteiligen sich an diesem Samstag mehrere Städte in Brandenburg an der weltweiten Aktion "One Billion Rising".

"One Billion Rising“ ("Eine Milliarde erhebt sich") ruft am Valentinstag weltweit mit Tanzprotesten gegen Gewalt an Frauen und Mädchen auf.  © Klaus-Dietmar Gabbert/dpa

Auch Oberbürgermeisterin Noosha Aubel (50, parteilos) will bei der Tanzdemo um 14 Uhr am Brandenburger Tor in Potsdam dabei sein.

Zudem sind Aktionen in Cottbus und anderen Städten wie Rathenow, Angermünde und Königs Wusterhausen geplant.

Die Stadt Oranienburg folgt mit einer Tanzaktion am Montag auf dem Schlossplatz.

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In Brandenburg erreichten die erfassten Fälle häuslicher Gewalt im Jahr 2024 nach Polizei-Angaben mit 6790 den höchsten Stand seit fünf Jahren. Experten gehen von einer hohen Dunkelziffer aus.

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Die Aktion sei auch ein kritisches Zeichen gerade am Valentinstag, "der mit Herzchen, Blumen und Konsumaufforderungen romantische Paarbeziehungen zelebriert, ihren gesellschaftlichen Wert überhöht und Geschlechterhierarchien zementiert", teilten die Potsdamer Organisatoren, darunter das Netzwerk der brandenburgischen Frauenhäuser, mit.

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