Demo-Samstag in NRW: Tausende gehen wegen Iran und Nordsyrien auf die Straße

Von Ulf Zimmermann

Bonn/Düsseldorf - Tausende Menschen sind am Samstag in Bonn und Düsseldorf angesichts der Situation in Nordsyrien und im Iran zu Demonstrationen geströmt.

Rund 15.000 Demonstranten haben sich am Samstag in Bonn zu einer pro-kurdischen Kundgebung versammelt.
Rund 15.000 Demonstranten haben sich am Samstag in Bonn zu einer pro-kurdischen Kundgebung versammelt.  © Henning Kaiser/dpa

Im Bonner Hofgarten haben sich bis 16 Uhr laut eines Polizeisprechers rund 15.000 Demonstranten zu einer pro-kurdischen Kundgebung unter dem Motto "Die Lage in Syrien" versammelt. Die Tendenz der Teilnehmerinnen- und Teilnehmerzahl an der bis dato störungsfrei verlaufenen Veranstaltung sei den Angaben zufolge noch ansteigend.

Die Polizei sicherte die Kundgebung, die bis 18 Uhr angesetzt war, mit einem Großaufgebot ab.

In Nord- und Ostsyrien kämpfen Regierungstruppen und die kurdisch angeführten Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) um Macht, Einfluss und Gebietskontrolle.

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Ebenfalls mit Einsatzkräften vor Ort war auch die Polizei in Düsseldorf, wo erneut für Freiheit im Iran demonstriert wurde.

Nachdem in der Vorwoche rund 20.000 Menschen in Düsseldorf für die Freiheit im Iran auf die Straße gegangen sind, waren es am Samstag lediglich etwa 4500 Demonstranten. (Archivbild)
Nachdem in der Vorwoche rund 20.000 Menschen in Düsseldorf für die Freiheit im Iran auf die Straße gegangen sind, waren es am Samstag lediglich etwa 4500 Demonstranten. (Archivbild)  © Roberto Pfeil/dpa

Weniger Menschen in Düsseldorf auf der Straße

Am vergangenen Wochenende waren fast 20.000 Menschen auf die Straße gegangen und hatten friedlich demonstriert.

Mit schätzungsweise 4500 Demonstrierenden beteiligten sich laut Polizei an diesem Samstag weniger Menschen an einem Demonstrationszug vom Konrad-Adenauer-Platz zu einer Kundgebung auf der Landtagswiese. Die Kundgebung sollte um 18.30 Uhr enden.

Bei Demonstrationen gegen die iranische Regierung hatte es im Januar Tausende Tote gegeben.

Titelfoto: Henning Kaiser/dpa

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