Deutsche Bahn nach Sabotage: Notfallkonzepte haben "optimal gegriffen"

Hamburg/Berlin – Aus Sicht der Deutschen Bahn haben die Notfallkonzepte des Konzerns nach den Sabotageakten am Samstag "optimal gegriffen".

Vorstandssprecher Michael Peterson lobt das Eingreifen des Deutsche-Bahn-Teams.
Vorstandssprecher Michael Peterson lobt das Eingreifen des Deutsche-Bahn-Teams.  © Arne Dedert/dpa

"Unsere Teams haben den Funkverkehr bereits drei Stunden nach dem Ausfall wieder hergestellt", sagte Fernverkehrsvorstand Michael Peterson am Montag in Berlin. "Das ist wirklich sehr sehr gut und ihnen gebührt ein großes Dankeschön dafür."

Bereits am Vormittag hätten die Züge wieder fahren können. Die Auswirkungen in Form von Verspätungen und Ausfällen waren im gesamten Fernverkehrsnetz allerdings noch deutlich länger zu spüren.

Neue Erkenntnisse oder Details zu dem Angriff nannte Peterson am Montag mit Verweis auf die laufenden Ermittlungen nicht.

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Bei den Sabotageaktionen in Berlin und Nordrhein-Westfalen gegen die Kommunikationsinfrastruktur des Konzerns war das sogenannte GSM-R-Funknetz in Norddeutschland vollständig ausgefallen. Es dient zur Kommunikation zwischen Lokführer und Leitstelle.

Der Bahnverkehr musste daraufhin in der Region eingestellt werden.

Titelfoto: Arne Dedert/dpa

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