Nach schwerem Zugunfall bei Gifhorn: Auch in Sachsen und Sachsen-Anhalt fallen Züge aus!

Leipzig - Der Zugunfall im niedersächsischen Landkreis Gifhorn hat auch Auswirkungen auf den Zugverkehr in Sachsen und Sachsen-Anhalt.

Nach dem verheerenden Unglück auf einer Bahnstrecke in Niedersachsen sind auch Sachsen und Sachsen-Anhalt von Einschränkungen im Fernverkehr betroffen.
Nach dem verheerenden Unglück auf einer Bahnstrecke in Niedersachsen sind auch Sachsen und Sachsen-Anhalt von Einschränkungen im Fernverkehr betroffen.  © NEWS5 / Schröder

Auf der Strecke der IC-Linie 56 zwischen Dresden, Hannover und Norddeich Mole fielen zwischen Dresden und Hannover die Züge aus, teilte die Deutsche Bahn mit.

In Leipzig, Halle, Köthen, Magdeburg und Stendal fahre diese IC-Linie vorerst nicht.

Betroffen ist unter anderem auch die viel befahrene Verbindung zwischen Nordrhein-Westfalen und Berlin. Auf der Strecke werden die Züge umgeleitet, Bahnreisende müssen eine Verspätung von etwa 90 Minuten einkalkulieren, wie die Bahn bekannt gab. Der Halt Wolfsburg entfalle, ersatzweise hielten die Züge in Stendal.

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Am frühen Donnerstagmorgen hatte ein Güterzug bei Leiferde an einem Signal gehalten, ein folgender Güterzug war aus zunächst ungeklärter Ursache auf den Zug aufgefahren. Vier Waggons kippten bei der Kollision um, auch die Oberleitung wurde beschädigt.

Der auffahrende Zug bestand aus 25 mit Propangas gefüllten Kesselwaggons.

Nach dem Unfall war der Lokführer des auffahrenden Zugs verletzt ins Krankenhaus gekommen.

Titelfoto: NEWS5 / Schröder

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