Schaden an der Oberleitung sorgt für massive Verspätungen am Hamburger Hauptbahnhof

Von André Klohn

Hamburg - Ein Oberleitungsschaden im Hamburger Hauptbahnhof verursacht Probleme.

Ein Oberleitungsschaden am Hamburger Hauptbahnhof führt dazu, dass am Sonntag Züge umgelenkt werden.  © NEWS5 / Fabian Höfig

"Es ist aber nicht der gesamte Hauptbahnhof betroffen", sagte ein Bahnsprecher der Deutschen Presse-Agentur. An dem Schaden an Gleis 12 werde gearbeitet. Betroffen sei außerdem noch Gleis 13. Das zwischendurch ebenfalls betroffene Gleis 11 sei wieder freigegeben.

Zu dem Schaden kam es gegen 8.30 Uhr. Zu diesem Zeitpunkt stand ein Zug auf dem Gleis, die Fahrgäste seien aber normal ausgestiegen. Verletzt wurde niemand, wie der Bahnsprecher sagte. Bis etwa 10 Uhr endeten demnach einzelne Fernzüge aus Kapazitätsgründen in Harburg.

Auf den Gleisen 12 und 13 laut Fahrplan verkehrende Züge würden auf andere Gleise im Hauptbahnhof ausweichen, sagte der Sprecher. Das betrifft demnach den Fern- und Regionalverkehr. Die S-Bahnen verkehren im Hauptbahnhof fahrplanmäßig.

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"Die Reparaturarbeiten werden voraussichtlich noch bis mindestens in den Nachmittag andauern", sagte der Sprecher. Die Schadensursache sei noch unbekannt.

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Metronom: Fast alle Züge starten und enden in Hamburg-Harburg

Die Eisenbahngesellschaft Metronom teilte auf ihrer Internetseite mit, dass wegen des Oberleitungsschadens fast alle Züge in Hamburg-Harburg starten und enden. Zwischen Harburg und dem Hauptbahnhof gibt es S-Bahnen, diese seien jedoch stark gefüllt.

Betroffen sind demnach die Linien RE3/RB31 Uelzen-Lüneburg-Hamburg (beide Richtungen) und RE4/RB41 Bremen-Buchholz-Hamburg (beide Richtungen). "Bitte stellt Euch auf hohe Verspätungen, längere Fahrzeiten und ein wenig Chaos ein." Ein Ende der Arbeiten sei nicht vor 15 Uhr zu erwarten.

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