Duo schmuggelt Hunderte Hanf-Pflanzen über deutsche Grenze

Aachen – Bundespolizisten sind am Mittwoch zwei mutmaßliche Drogenschmuggler an der niederländischen Grenze in Aachen ins Netz gegangen.

Die in Pappkartons gelagerten Hanf-Pflanzen stammen aus dem Kleintransporter zweier Männer, die bei ihrer Einreise nach Deutschland von der Polizei gestoppt wurden.
Die in Pappkartons gelagerten Hanf-Pflanzen stammen aus dem Kleintransporter zweier Männer, die bei ihrer Einreise nach Deutschland von der Polizei gestoppt wurden.  © Bundespolizeidirektion Sankt Augustin

Im Auto des Duos entdeckten die Beamten fast 600 Hanf-Pflanzen sowie Utensilien für den Drogenanbau.

Der 24-jährige Albaner und der 55-jährige Mazedonier waren mit einem Kleintransporter über die A4 nach Deutschland eingereist, wie die Polizei mitteilte.

An der Ausfahrt Aachen-Laurensberg wurden die Männer gestoppt und festgenommen. Die in mehreren Pappkartons verstauten Pflanzen wurden sichergestellt.

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Die mutmaßlichen Schmuggler mussten mit auf die Wache kommen. Der Fall wurde an die Zollfahndung Aachen übergeben.

Bei Wohnungsdurchsuchungen fanden die Ermittler weitere Beweismittel gegen die Verdächtigen - darunter mehr als 300 Gramm Marihuana.

Die beiden Männer müssen sich wegen der Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten. Die Ermittlungen der Zollfahndung dauern an.

Titelfoto: Bundespolizeidirektion Sankt Augustin

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