High-kle Angelegenheit! Hasch-Brownie-Party sorgt für Großeinsatz

Otzberg - Alarm in der Nacht in der beschaulichen 6400-Seelen-Gemeinde Otzberg im südhessischen Landkreis Darmstadt-Dieburg. Aufgrund des Konsums von sogenannten Haschisch-Brownies mussten am späten Samstagabend gleich mehrere Personen in die Klinik. Die Polizei hat derweil Ermittlungen aufgenommen.

Ein Großaufgebot von Polizei und Rettungskräfte rückte am Ort des Geschehens an.
Ein Großaufgebot von Polizei und Rettungskräfte rückte am Ort des Geschehens an.  © KeutzTVNews/Tobias Karach

Bekanntermaßen ist die Vorweihnachtszeit durchaus von verstärktem Kekskonsum geprägt. Doch von diesen Plätzchen hätte diese Partygemeinschaft wohl besser die Finger gelassen.

Wie ein Sprecher der südhessischen Polizei berichtete, hatte eine größere Gruppe Jugendlicher am Samstagabend eine Party im Otzberger Ortsteil Habitzheim gefeiert. Hierbei wurden auch nicht jugendfreie, selbst gebackene Knabbereien gereicht.

Doch nach dem Verzehr der Süßigkeiten aus Teig klagten viele der Partygäste vehement über Kreislaufbeschwerden, Unwohlsein und Schwindel.

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In der Folge rückte nach einem Notruf ein Großaufgebot von Polizei und Rettungskräften in der Straße Krötengasse an - daraufhin kamen gleich sechs Jugendliche auf schnellstem Weg ins Krankenhaus.

Dort konnte glücklicherweise aber schnell Entwarnung gegeben werden. Wie im Nachgang berichtet wurde, seien alle Keksliebhaber, die beherzt in die Hasch-Brownies gebissen hatten, wieder über den Berg.

Polizei ermittelt: War die Einnahme des Haschisch-Gebäcks geplant oder gar ein fieser Anschlag?

Die Ermittler der Polizei stellen sich nach der high-klen Angelegenheit aber eine entscheidende Frage. Wurden die illegalen Plätzchen ganz bewusst mit auf die Party gebracht und dementsprechend verspeist? Oder jubelte ein Scherzkeks das Gebäck den Betroffenen ohne ihr Wissen unter? Eine unbewusste Einnahme des berauschenden Süßkrams sei demnach noch immer durchaus im Bereich des Möglichen.

Weitere Ermittlungen der Ordnungshüter sollen diese zentrale Frage schnellstmöglich beantworten.

Titelfoto: KeutzTVNews/Tobias Karach

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