Österreich - Erschütternder Prozess am Landesgericht Krems: Ein Niederösterreicher soll seine Freundin während der Beziehung einem Martyrium ausgesetzt haben. Dafür muss er sich nun vor Gericht verantworten.
Wie die österreichische Zeitung "Heute" berichtet, soll der 20-jährige Niederösterreicher seine Freundin gebissen, gewürgt und geschlagen haben. Zudem habe er von ihr verlangt, ihn "Meister" zu nennen.
Doch dabei blieb es nicht: Im vergangenen November soll der junge Mann die Frau mit Fäkalien durch die Wohnung gejagt haben.
Als sie flüchtete und ihn anflehte, aufzuhören, zwang er sie anschließend, einen Entschuldigungsbrief zu verfassen. Danach soll er sie zudem mit einem Gürtel geschlagen haben.
Kennengelernt hatten sich die beiden über TikTok. Kurz darauf zog die junge Frau zu dem Angeklagten und dessen Stiefvater. Dort soll für sie ein Leidensweg begonnen haben.
Der Österreicher musste sich vor Gericht verantworten
Der 20-Jährige musste sich nun wegen fortgesetzter Gewalt und Verletzung der sexuellen Selbstbestimmung vor Gericht verantworten.
Der Schöffensenat verurteilte den 20-Jährigen zu fünf Jahren teilbedingter Haft. Davon muss er 20 Monate tatsächlich im Gefängnis verbringen. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.