Sexsüchtige schlief jeden Tag mit einem anderen Mann: Jetzt das Coming-Out!

Sydney - Solche Geschichten schreibt nur das Leben! Nadia Bokody (36) hat sich bereits vor einiger Zeit öffentlich zu ihrer Sex-Sucht bekannt, davon erzählt, wie es sich anfühlte, jeden Tag mit einem anderen Mann zu schlafen. Die Sexpertin gibt anderen Tipps fürs Liebesspiel von Mann und Frau, hat nun allerdings festgestellt, dass sie sich von etwas völlig anderem angezogen fühlt.

Nadia Bokody (36) gibt beruflich anderen Tipps für das Liebesspiel von Mann und Frau. Sie kann allerdings Lesben-Sex persönlich mehr abgewinnen.
Nadia Bokody (36) gibt beruflich anderen Tipps für das Liebesspiel von Mann und Frau. Sie kann allerdings Lesben-Sex persönlich mehr abgewinnen.  © Facebook Screenshot Nadia Bokody

Sichtlich bewegt kämpft die 36-Jährige in einem mehr als 20 Minuten andauernden YouTube-Clip mit den Tränen. Schließlich gesteht Bokody, dass sie homosexuell sei und auf Frauen stehe.

"[...] Ich realisierte, ich begann zu realisieren, ich begann einen Trip des Realisierens, dass ich lesbisch bin", gibt die Dame mit dem markanten Kurzhaarschnitt zu, macht dabei etliche Kunstpausen und ringt um die richtigen Worte.

Mehr noch: Die Australierin geht sogar so weit zu sagen, dass sie nie wieder Sex mit Männern haben möchte und werde.

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Für eine Frau, die ihre Brötchen damit verdient, über den Liebesakt zwischen Mann und Frauen zu schreiben, und die sich einst von einer Männer-Geschichte zur nächsten stürzte, mag dies überraschend sein.

Ganz von ungefähr kommt dieses Geständnis der Kolumnistin allerdings nicht.

Sie spürte bereits vor einigen Monaten, dass ihre Beziehung längst nicht mehr das Wahre sei und schlug ihrem Partner vor, dass sie sich mit Frauen verabreden dürfe.

Bewegendes Video-Geständnis: Nadia Bokody erklärt, dass sie lesbisch sei

Nach ihrem Bekenntnis zur Homosexualität fühlt sich Nadia Bokody sichtlich erleichtert

Sexpertin denkt beim Geschlechtsverkehr mit Männern an ihren favorisierten weiblichen Porno-Star

Sex mit den Herren der Schöpfung ist für eine australische Expertin für Liebe und Beziehungen vorerst Geschichte (Symbolbild).
Sex mit den Herren der Schöpfung ist für eine australische Expertin für Liebe und Beziehungen vorerst Geschichte (Symbolbild).  © 123RF / Konrad Bak

Die 36-Jährige hatte bereits Erfahrungen im Umgang mit Frauen, hatte sie geküsst und sogar schon Sex mit ihnen gehabt.

Bei den Verabredungen fühlte sie etwas völlig Unbekanntes: Nervenkitzel. Ihre Gedanken schweiften zur Vorstellung ab, wie es wäre, mit einer Frau Händchen zu halten.

Das war das genaue Gegenteil der Bilder, die der Blondine in ihrer Jugend vermittelt wurden, als sie in einem katholischen Haushalt aufwuchs und jede Menge Disney-Filme schaute.

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Dort war stets von Mädchen und Frauen die Rede, die mit ihrem Traummann in Richtung Sonnenuntergang ritten. In den Partnerschaften mit Männern, auch der Bindung mit Kai, hatte sie genau dieses Gefühl eben nicht.

"Ich kann das nicht mehr", hatte die Australierin ihrem Freund per Nachricht geschrieben, als ihr bewusst wurde, was los sei.

Beim Stöbern auf YouTube entdeckte sie ein Video, das sich mit dem Thema "obligatorische Homosexualität" befasste und ihr klar werden ließ, warum sie insgeheim mehr Freude an Sex mit Frauen empfand und romantische Gefühle für Ladys hegte.

Sie hatte dies allerdings stets unterdrückt und mit niemandem darüber gesprochen, eben weil es nicht der in ihrer Kindheit vermittelten Norm entsprach. Im weiteren Verlauf sinnierte die 36-Jährige über die Anbahnung ihrer bisherigen Beziehungen mit männlichen Partnern. Nie hatte sie sich von Beginn an zu Kerlen hingezogen gefühlt. Stets brachten diese in irgendeiner Art ihr Interesse für sie zum Ausdruck, was in Bokody den Wunsch hegte, von den Männern innig geliebt zu werden.

Die Ähnlichkeit ihrer Kerle zu ihrem Vater war auch Freunden von ihr nicht unbemerkt geblieben. Scheinbar gibt es beim Verhältnis zu ihrem Papa ebenso wie bei ihrer Sexualität noch einiges aufzuarbeiten.

Nadia Bokody weiß, dass es kritische Stimmen geben wird

Nachdem sich die Journalistin nun über ihre Gefühle und Bedürfnisse klar geworden ist, fühlt sie sich befreit, postete auch ein entsprechendes Facebook-Statement. "Du leuchtest anders, wenn Du die Wahrheit lebst", schrieb die Australierin auf ihrem Account. Dass es kritische Stimmen über ihr Outing geben wird, ist der Sexpertin klar. Viele werden ihr vorwerfen, dass sie wohl einfach Sex mit zu vielen Männern gehabt hätte, statt homosexuell zu sein.

Doch sie sei nach ihrem Geständnis so mit sich im Reinen, dass sie damit umgehen könne. Jetzt würde sie auch verstehen, warum sie beim Sex mit Männern oft an einen weiblichen Porno-Star denken musste.

Titelfoto: Facebook Screenshot Nadia Bokody

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