Welle, Lawine, Vulkan: Der weibliche Orgasmus kommt laut Studie in drei Arten (vor)

Prag - Höhepunkt ist nicht gleich Höhepunkt: Eine Studie der Charles University in Prag und des "Center for Genital Health and Education" will nun herausgefunden haben, dass Frauen drei verschiedene Arten an Orgasmen haben können. Für die Untersuchung kamen Vibratoren mit "Biosignalrückgabe"-Funktion zum Einsatz.

Für die Studie wurden 54 Frauen (Indirekt) während ihres Höhepunktes beobachtet.
Für die Studie wurden 54 Frauen (Indirekt) während ihres Höhepunktes beobachtet.  © 123rf/macniak

Die Studie wurde im The Journal of Sexual Medicine veröffentlicht und bestätigt ältere, nicht-wissenschaftliche Untersuchungen. Für sie kamen per Bluetooth verbundene Dildos zum Einsatz, die den Wissenschaftlern genaue Daten über die Höhepunkte von insgesamt 54 Frauen mitteilen konnten.

Die Studien-Teilnehmerinnen erlaubten es den Forschern Daten zu verwenden, die zum einen während der Masturbation und zum anderen während eine Phase der Ruhe, in der die Vibratoren zwar eingeführt wurden, jedoch keine Massage stattfand, gesammelt wurden.

Dafür "wurden die Frauen angewiesen, sich selbst zu einem Orgasmus zu stimulieren und dann das Gerät zwei Minuten nach Erreichen des Orgasmus auszuschalten", schrieben die Wissenschaftler.

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"Dies ermöglichte es [...], festzustellen, wann Orgasmen in den Ausgängen auftraten, und die Art der Veränderungen der Beckenbodenkontraktionen zu beobachten, die jedem Orgasmus vorausgingen und folgten."

Diese Orgasmus-Arten gibt es!

Der Vulkan-Orgasmus trat bei 11 von 54 Frauen auf. (Symbolfoto)
Der Vulkan-Orgasmus trat bei 11 von 54 Frauen auf. (Symbolfoto)  © 123RF/pxhidalgo

Die Daten von den mit Sensoren und anderen Messfunktionen ausgestatteten Dildos ließen die Wissenschaftler drei Orgasmus-Typen erkennen.

Demnach gibt es eine sogenannte 'Welle', "ein kurzer Ausbruch von Beckenkontraktionen, denen ein mitreißender Rhythmus von Spannung und Entspannung des Beckenbodens vorausging", und einen 'Vulkan', "ein Orgasmus, dem eine zunehmende Spannung des Beckenbodens nach oben vorausgeht".

Außerdem gibt es noch die 'Lawine' – "Bodengrundkontraktionen werden während der gesamten Selbststimulation beibehalten, aber [es gibt] ein nach unten gerichtetes Kontraktionsprofil während und nach dem Orgasmus".

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In der Studie trat der Wellen-Orgasmus am häufigsten auf, am seltensten war hingegen der 'Vulkan'.

Titelfoto: 123rf/macniak

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