Burgas (Bulgarien) - Nun steht fest, wo der Eurovision Song Contest im kommenden Jahr ausgetragen wird: Im Rennen um die Austragung konnte sich die Touristenhochburg Burgas gegen den Favoriten, die bulgarische Hauptstadt Sofia, durchsetzen!
Das gaben das Bulgarische Nationale Fernsehen BNT und die European Broadcasting Union (EBU) am Donnerstag bekannt.
Die beiden Halbfinals sowie das große Finale sollen am 11., 13. und 15. Mai 2027 in der Burgas Arena stattfinden.
Die Stadt am Schwarzen Meer habe perfekte Voraussetzungen. Dazu zählten die moderne Veranstaltungshalle, der starke Tourismus und eine große Hotelkapazität. Zudem verfüge Burgas über einen internationalen Flughafen.
In einem offiziellen Statement heißt es: "Burgas wurde letztlich aufgrund seines überzeugenden Gesamtpakets ausgewählt. Die Stadt vereint die für den Eurovision Song Contest erforderlichen räumlichen und technischen Voraussetzungen mit ausreichenden Übernachtungsmöglichkeiten, einer guten Verkehrsanbindung und internationaler Erreichbarkeit."
Hinzu komme das starke Engagement der Stadtverwaltung sowie eine klare Vision, die gesamte Stadt in das Eurovision-Erlebnis einzubeziehen.
ESC-Direktor Martin Green freut sich auf nächstes Jahr
Martin Green (54), Direktor des ESC, äußerte sich ebenfalls zur Entscheidung. Er gab an, beim allerersten Eurovision Song Contest in Bulgarien wolle man etwas schaffen, das sich wirklich bulgarisch anfühle und zugleich unverkennbar Eurovision sei - ein Fest, das Menschen durch die Musik zusammenbringe.
Auch Burgas' Bürgermeister Dimitar Nikolov (59) zeigte sich begeistert. Es sei eine außerordentliche Ehre, den Musikwettbewerb ausrichten zu können.
Er erklärte: "Hier geht es nicht um eine einzelne Stadt, die den Eurovision Song Contest ausrichtet. Es geht um Bulgarien, das den Eurovision Song Contest ausrichtet - eine gesamte Gemeinschaft, die vereint und inspiriert ist. Willkommen in Burgas!"
Insgesamt hatten sich vier Städte um den Austragungsort beworben: Burgas, Sofia, Plowdiw und Varna. Plowdiw und Varna waren jedoch bereits vor rund einem Monat ausgeschieden. Auch wenn die Hauptstadt lange als großer Favorit galt, hatten in den vergangenen Tagen immer mehr Anzeichen auf Burgas hingedeutet.