Kurz vor dem Finale: ESC-Kandidatin bricht bei Probe zusammen
Wien (Österreich) - Am Abend steigt in Wien die 70. Ausgabe des Eurovision Song Contest. Vor dem großen Finale dürften bei dem ein oder anderen Act bereits die Nerven blank liegen. Auch auf die schwedische Kandidatin Felicia Eriksson (24) scheint der Druck enorm geworden zu sein: Während der letzten Vorbereitungen kollabierte sie plötzlich.
Wie Lotta Furebäck, Leiterin der schwedischen Delegation, der Presse vor Ort erklärte, brach die 24-Jährige am Freitagabend während der Generalprobe für das Finale zusammen, berichtet die schwedische Zeitung "Aftonbladet".
Demnach hätten Flüssigkeitsmangel, große Hitze und die eng anliegende Kleidung der Künstlerin für ihren Ohnmachtsanfall gesorgt. "Felicia fühlte sich bereits im Greenroom unwohl, und ihr war etwas schwindelig. Als wir unten in der Loge ankamen, brach sie zusammen", so Furebäck.
Daraufhin habe man sofort einen Arzt gerufen. Laut der Delegationsleiterin wurde die schwedische Künstlerin, die mit dem Song "My System" an den Start geht, noch vor Ort medizinisch versorgt. Danach habe man sie zur Erholung ins Hotel gebracht.
"Wenn sie jetzt genug trinkt, etwas isst und sich ausruht, glaube ich, dass sie morgen wieder voll einsatzfähig sein wird", zeigte sich Furebäck zuversichtlich. Auch die Ärzte hätten keinerlei Bedenken geäußert, was Felicias Final-Auftritt anbelangt.
Den Umständen entsprechend fühle sich Felicia wieder "völlig in Ordnung". Weiter erklärte die Delegationsleiterin, dass Felicias Zusammenbruch keineswegs mit ihren Stimmproblemen von Anfang der Woche in Zusammenhang stehe. Laut dem schwedischen Sender SVT hatte die EDM-Künstlerin über eine "kaum wiedererkennbare" Stimme geklagt.
Titelfoto: Jens Büttner/dpa
