Explosion in Osterweddingen: Rettungsdienst in Schutt und Asche

Osterweddingen - Am Donnerstagmorgen kam es bei einem Rettungsdienst in Osterweddingen (Landkreis Börde) zu einer Explosion.

Nach den Explosionen brannte die Rettungswache vollständig aus.
Nach den Explosionen brannte die Rettungswache vollständig aus.  © Thomas Schulz

Laut ersten TAG24-Informationen soll es bei einer Überprüfung von Sauerstoffflaschen eines Rettungswagens zu einer Funkenbildung gekommen sein. Daraufhin habe es zwei Explosionen gegeben, der den Wagen in Brand steckte.

Zwei Personen haben sich dabei noch retten können, einer von ihnen wurde leicht verletzt. Der Rettungswagen sowie die Wache seien anschließend ausgebrannt.

Der Eigentümer vor Ort geht von einem Gesamtschaden von knapp einer Million Euro aus. Allein der zerstörte Rettungswagen, der mit moderner Technik ausgestattet war, habe einen Wert von 300.000 Euro.

Mann in Papierpresse eingeklemmt und schwer verletzt
Feuerwehreinsätze Mann in Papierpresse eingeklemmt und schwer verletzt

Die Polizei bestätigte inzwischen, dass ein Fremdverschulden ausgeschlossen werden konnte. Es habe sich um einen technischen Defekt gehandelt.

Mehr als 30 Einsatzkräfte waren vor Ort, teilte Bürgermeister Jörg Methner (SPD) mit.

Die Polizei wird für weitere Ermittlungen den Brandort beschlagnahmen.

Gebäudeteile sind bei der Explosion Meter weit verstreut worden.
Gebäudeteile sind bei der Explosion Meter weit verstreut worden.  © Thomas Schulz

Jetzt soll provisorisch eine Ersatz-Rettungswache auf die Beine gestellt werden. Diese sei für die Ortslage mit viel Industrie-Unternehmen sehr wichtig.

Originalmeldung vom 12. Januar um 10.30 Uhr, aktualisiert zuletzt um 17.05 Uhr.

Titelfoto: Thomas Schulz

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