Großbrand in Bergheim: Flammen weitgehend gelöscht, Nachlöscharbeiten laufen

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Bergheim - Die Nacht war für die Einsatzkräfte in Bergheim lang: In einem Gewerbegebiet an der Willy-Messerschmitt-Straße hatte es am Freitagabend heftig gebrannt. Gegen 18.30 Uhr war das Feuer gemeldet worden. Inzwischen ist der Brand unter Kontrolle, vollständig beendet ist der Einsatz aber noch nicht.

Die Rauchsäule war kilometerweit zu sehen.
Die Rauchsäule war kilometerweit zu sehen.  © Patrick Schüller

Aus bislang ungeklärter Ursache waren zunächst rund 50 Gitterboxen mit alten Akkus, Handys und anderem Elektroschrott in Brand geraten. Die Flammen griffen anschließend schnell auf die dahinterliegende Industriehalle über.

Den Einsatzkräften gelang es zwar, ein vollständiges Übergreifen des Feuers auf das gesamte Gebäude zu verhindern. Der hintere Teil der Halle wurde jedoch massiv beschädigt und stürzte teilweise ein.

Gegen 4.30 Uhr war das Feuer schließlich unter Kontrolle. In der Spitze waren mehr als 100 Einsatzkräfte vor Ort. Verletzt wurde nach bisherigen Angaben niemand.

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Am Morgen konzentrierte sich die Feuerwehr auf die Nachlöscharbeiten. Nach Einschätzung eines Feuerwehrsprechers könnten diese noch bis zum Nachmittag dauern.

Die Feuerwehr war in der Spitze mit mehr als 100 Einsatzkräften vor Ort.
Die Feuerwehr war in der Spitze mit mehr als 100 Einsatzkräften vor Ort.  © Jan Ohmen

A61 wegen Rauch zeitweise gesperrt

Der Brand sorgte auch für Einschränkungen auf der nahegelegenen A61. Wegen der starken Rauchentwicklung musste die Autobahn zeitweise in Richtung Mönchengladbach gesperrt werden. Die Rauchwolke war weit über das Stadtgebiet hinaus zu sehen.

Am Freitagabend war zudem eine NINA-Warnung ausgelöst worden. Anwohner wurden vorsorglich aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Messungen ergaben laut Feuerwehr allerdings keine besorgniserregenden Werte. Eine Gesundheitsgefahr bestand demnach nicht.

Erstmeldung: 21. August, 20.14 Uhr; zuletzt aktualisiert: 22. August, 10.37 Uhr

Titelfoto: Bildmontage: Jan Ohmen, Patrick Schüller

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