Hund fällt ins Hafenbecken: Besitzer springt hinterher und kann sich nicht mehr retten
Bremerhaven - Ein nächtlicher Rettungseinsatz im Bremerhavener Fischereihafen hat am Sonntag für Aufregung gesorgt: Ein Mann wollte seinen Hund aus dem Hafenbecken retten und geriet dabei selbst in eine gefährliche Lage!
Gegen 21.28 Uhr ging der Notruf ein. Gemeldet wurde eine Person im Wasser, die es aus eigener Kraft offenbar nicht mehr zurück an Land schaffte. Nach ersten Informationen war der Hund des Mannes ins Hafenbecken geraten. Beim Versuch, das Tier zu retten, rutschte der Besitzer selbst ins Wasser und konnte sich anschließend nicht mehr an die Kaimauer retten, teilte die Polizei mit.
Daraufhin eilte zunächst die Feuerwehr mit einem umfangreichen Wasserrettungszug zum Wasser. Die Einsatzkräfte rückten unter anderem mit einem Hilfeleistungslöschfahrzeug samt Schlauchboot, einem Rettungsboot sowie einem Rettungswagen und einem Notarzteinsatzfahrzeug aus.
Neben der Feuerwehr machte sich auch die Polizei auf den Weg zur Einsatzstelle. Noch bevor die Feuerwehr zur Stelle war, griffen zwei Streifenwagenbesatzungen vor Ort sofort ein. Mit einem Rettungsring zogen die Beamten den Mann an die Kaimauer und konnten ihn schließlich auf einen Fender heben.
Auch der Hund wurde durch die Polizisten aus dem Wasser gerettet. Die Feuerwehr erleichterte anschließend mit einer Leiter den sicheren Weg zurück auf die Kaimauer.
Nach Rettungseinsatz: Mann und Hund wohlauf
Der völlig durchnässte Hundebesitzer wurde vor Ort notärztlich untersucht, musste jedoch nicht ins Krankenhaus gebracht werden. Schließlich konnte er in die Obhut seiner Frau übergeben werden.
Insgesamt waren 19 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst sowie vier Beamte der Polizei im Einsatz.
Titelfoto: Frank Augstein/AP/dpa
