Leer stehende Lagerhalle brennt lichterloh: Feuerwehr ist über Stunden beschäftigt

Gevelsberg - Über sieben Stunden hinweg musste die Feuerwehr in Gevelsberg bei Wuppertal in der vergangenen Nacht ein großes Feuer in einem stillgelegten Industriebetrieb bekämpfen.

Lodernde Flammen und dichter Brandrauch erschwerten den Einsatz der Feuerwehr.
Lodernde Flammen und dichter Brandrauch erschwerten den Einsatz der Feuerwehr.  © Patrick Schüller

Gegen 2.37 Uhr ging der erste Notruf bei der Feuerwehr ein. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte brannte die Halle laut Mitteilung bereits "in voller Ausdehnung". Ein Löschvorgang über das Innere des Gebäudes war demnach zu riskant.

Die Feuerwehr forderte weitere Kräfte an und löschte die Halle unter anderem mittels Drehleitern von außen.

Da das Gebäude als einsturzgefährdet galt, löschten weitere Truppen die Flammen von außen. Das THW kontrollierte das Objekt fortlaufend, zudem wurde eine Drohne eingesetzt, die nach Brandherden Ausschau hielt. So konnten die Drehleitern zielgerichtet eingesetzt werden.

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Ein Bagger öffnete die Außenwand, um weitere Glutnester aufspüren zu können. Gegen 9.30 Uhr wurden die letzten Flammen gelöscht.

Über Drehleitern konnten die Einsatzkräfte von oben auf die Halle zugreifen.
Über Drehleitern konnten die Einsatzkräfte von oben auf die Halle zugreifen.  © Patrick Schüller

Im Laufe des Tages werde man die Einsatzstelle mehrfach kontrollieren, heißt es in der Mitteilung. Über eine Brandursache war am Vormittag noch nichts bekannt.

Titelfoto: Patrick Schüller

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