Nach Explosion in Kita: Suche nach Verletzten ist eingestellt
Wolfsburg - Nachdem am Sonntagvormittag eine Kita in Wolfsburg (Niedersachsen) nach einer Explosion teilweise eingestürzt war, wurde die Suche nach Menschen unter den Trümmern eingestellt.
Laut der Polizeiinspektion Wolfsburg wurden glücklicherweise keine Personen bei dem Unglück verletzt.
Spürhunde hatten am Sonntag unter dem Schutt nach möglichen Opfern gesucht. Die Suchmaßnahmen konnten noch am Abend eingestellt werden, so eine Sprecherin der Polizei.
Am Sonntagmorgen gingen mehrere Notrufe ein, nachdem Anwohner einen lauten Knall wahrgenommen hatten. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr fanden wenig später das größtenteils zerstörte Kinder- und Familienzentrum Martin-Luther vor.
Derzeit geht die Polizei von einer Gasexplosion als mögliche Ursache aus. Die Ermittlungen hierzu dauern weiterhin an. Ersten Einschätzungen nach ist etwa ein Drittel der Kindertagesstätte eingestürzt und der Rest sei stark einsturzgefährdet.
Der Schaden wird auf eine hohe sechsstellige Summe geschätzt. Derzeit können die rund 90 Kita-Kinder im Alter von ein bis sechs Jahren nicht mehr auf dem Gelände betreut werden.
Titelfoto: Bildmontage: Stadt Wolfsburg/dpa
