Scheune steht lichterloh in Flammen: Gewaltiger Sachschaden und ein tragischer Verlust

Lich - Jede Hilfe kam zu spät! Bei einem Scheunenbrand in Mittelhessen wurde nicht nur das Gebäude irreparabel zerstört, sondern auch ein Leben ausgelöscht.

Der Brand wurde erst gemeldet, als die Scheune bereits vollends in Flammen stand.
Der Brand wurde erst gemeldet, als die Scheune bereits vollends in Flammen stand.  © Instagram/Feuerwehr Lich

Wie ein Sprecher der Feuerwehr am heutigen Donnerstag berichtete, wurden die Einsatzkräfte gegen 3 Uhr am frühen Morgen über den Brand eines Scheunenunterstandes in Lich (Landkreis Gießen) alarmiert.

Als die Brandbekämpfer am Ort des Geschehens unweit der B457 und einer Landstraße anrückten, stand das komplette Gebäude jedoch bereits lichterloh in Flammen. Mit einem größeren Aufgebot gelang es der Feuerwehr aus Lich schließlich, die Flammen unter Kontrolle zu bringen und zu löschen.

Bei der Suche nach weiteren Glutnestern und der Begehung des Einsatzortes mussten sie jedoch eine tragische Entdeckung machen. Denn in den Ruinen der Scheune fanden die Einsatzkräfte den leblosen Körper eines Pferdes.

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Das Tier hatte es wohl nicht mehr rechtzeitig geschafft, sich aus den Flammen zu befreien und verendete qualvoll in selbigen.

Wie es zu dem Scheunenbrand zwischen Lich und Nieder-Bessingen kommen konnte, ist derzeit Bestandteil der laufenden Ermittlungen.

Einsatzkräfte der Feuerwehr aus Lich informierten auf Social Media über den tödlichen Scheunenbrand

Fest steht mittlerweile, dass das Feuer wohl einen Sachschaden von mindestens 200.000 Euro verursachte.

Da auch eine Brandstiftung nicht vollends ausgeschlossen werden kann, hat sich darüber hinaus auch die Kriminalpolizei in die Ermittlungen eingeschaltet.

Titelfoto: Instagram/Feuerwehr Lich

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