Fulda/Hünfeld - Ein größerer Schuppen wurde ein Raub der Flammen. Die Feuerwehr war zwar rasch vor Ort, hatte aber zunächst Probleme mit der Löschwasser-Versorgung. Zugleich drohten die Flammen auf ein Wohnhaus überzugreifen!
Der Brand in der osthessischen Kleinstand Hünfeld nordöstlich von Fulda brach am Abend des Gründonnerstags aus noch unbekannter Ursache aus.
Als erste Einsatzkräfte nach der Alarmierung gegen 20.10 Uhr in der Bornstraße im Stadtteil Oberrombach eintrafen, erkannten sie sofort die unmittelbare Gefahr für das Wohnhaus direkt neben dem brennenden Schuppen.
Die "Abschirmung des Wohngebäudes vor den Flammen" sei daher die dringlichste Aufgebe gewesen, berichtete ein Feuerwehrsprecher.
Die circa 75 Feuerwehrkräfte hatten zudem am Beginn des Einsatzes zu wenig Löschwasser zur Verfügung. "Aber nachdem Personal der Stadtwerke vor Ort war und uns einen Hochbehälter zugeschaltet hat, war die Versorgung stabil", betonte der Sprecher.
Es gelang, das Wohnhaus vor einem Übergreifen der Flammen zu bewahren. Der Schuppen aber wurde bei dem Brand zerstört. Verletzt wurde durch das Feuer in Hünfeld-Oberrombach niemand. Zur Höhe des entstandenen Sachschadens liegt noch keine Einschätzung vor.