Verheerendes Feuer in Wuppertal: Sechsstöckiges Wohnhaus steht in Flammen!

Wuppertal - In der Wuppertaler Nordstadt hat es am Montagabend ein verheerendes Feuer gegeben. Ein sechsstöckiges Wohnhaus brannte dabei nahezu komplett ab. Wie konnte es dazu kommen?

Das mehrstöckige Wohnhaus stand im Dachgeschoss in Vollbrand.
Das mehrstöckige Wohnhaus stand im Dachgeschoss in Vollbrand.  © Montage: Tim Oelbermann, Christoph Petersen

Gegen 20.40 Uhr alarmierten besorgte Anrufer die Feuerwehr Wuppertal, da es in den oberen Etagen des Mehrfamilienhauses extrem stark brannte.

Nur wenige Augenblicke nach dem Eintreffen der Rettungskräfte wurde eine Familie im zweiten Obergeschoss derart von den Flammen und vom Rauch bedroht, dass sie über eine Drehleiter gerettet werden musste.

Während es für die leicht verletzten Familienmitglieder direkt in ein Krankenhaus ging, vermuteten die Hilfskräfte am Einsatzort eine weitere Person im Dachgeschoss des Hauses sowie zahlreiche weitere Bewohner, die möglicherweise durch die Flammen in ihren Wohnungen eingesperrt gewesen sein könnten.

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Eine umfangreiche Suchaktion nach der Person im Dachgeschoss ergab allerdings, dass sich niemand mehr in der obersten Etage aufhielt.

Aufgrund der unübersichtlichen Lage in den Wohnungen des Hauses rief die anwesende Feuerwehr nach Verstärkung - die war binnen weniger Minuten an Ort und Stelle und kämpfte mit gegen die Flammen.

Meterhohe Stichflammen schlugen den Feuerwehrkräften während des Einsatzes entgegen.
Meterhohe Stichflammen schlugen den Feuerwehrkräften während des Einsatzes entgegen.  © Tim Oelbermann

Brandursache noch unklar - Ermittlungen laufen

Da das Feuer zwischenzeitlich drohte, auf Nachbarhäuser überzugreifen, ließen die Einsatzkräfte die benachbarten Gebäude vorsorglich räumen.

Alle Anwohner wurden mit einem Bus der Wuppertaler Stadtwerke der Johanniter-Unfall-Hilfe abgeholt und betreut.

Noch ist nicht klar, wie es zu dem Brand kommen konnte. Die Ermittler der Polizei haben ihre Arbeit bereits aufgenommen. Auch die genaue Anzahl der Verletzten ist noch nicht bekannt.

Titelfoto: Montage: Tim Oelbermann, Christoph Petersen

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