Zwei Menschen nach Feuer in Wohnhaus verletzt: "Brandleger" ist der Familienhund

Kreuzau - Ungewöhnlicher Vorfall im Kreis Düren: In Kreuzau hat vermutlich ein Hund einen Brand in einem Einfamilienhaus ausgelöst, bei dem zwei Menschen verletzt wurden.

Der Hund hatte beim Hochspringen an der Küchenzeile den Drehregler des Herds betätigt. (Symbolbild)  © 123RF/dimarik16

Nach Angaben der Polizei war das Feuer am Mittwochnachmittag gegen 14.45 Uhr im Kellergeschoss des Hauses in der Straße Auf dem Graben ausgebrochen.

Demnach brannte das Teilstück einer Küchenzeile, nachdem ersten Erkenntnissen zufolge der Hund der Familie vermutlich beim Hochspringen versehentlich den Drehregler des Herds betätigt hatte, wodurch sich dieser anschaltete.

"Dadurch fingen eine auf dem Herd befindliche Holzplatte sowie Küchengeräte Feuer", schilderte ein Sprecher der Beamten.

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Noch bevor die alarmierte Feuerwehr am Ort des Geschehens eintraf, hatte der Eigentümer des Einfamilienhauses die Flammen bereits eigenständig abgelöscht. Die Kameraden kümmerten sich anschließend um die Nachschau am Brandort.

Zwei Menschen wurden bei dem Feuer leicht verletzt und kamen mit einem Rettungswagen in ein nahe gelegenes Krankenhaus. Der tierische "Brandleger" blieb hingegen unverletzt, wie es hieß.

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Bei dem Feuer entstand den Beamten zufolge ein Gesamtsachschaden von etwa 10.000 Euro. Ob das Kellergeschoss für den Vierbeiner ab sofort tabu bleibt, ging aus den Angaben der Polizei nicht hervor.

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