Dach brennt lichterloh: Sieben Menschen fliehen vor Feuer, Löschwasser gefriert
Burgkunstadt - Im oberfränkischen Landkreis Lichtenfels hat in der Nacht auf Donnerstag gegen 1.50 Uhr ein Dachstuhlbrand die Brandbekämpfer aus dem Schlaf gerissen. Sieben Bewohner des Hauses konnten sich selbst ins Freie retten.
"Sie wurden dem Rettungsdienst übergeben und aufgrund der Kälte dann im nahe gelegenen Bauhof untergebracht", berichtet Thilo Kraus, Kreisbrandrat im Landkreis Lichtenfels.
Verletzt sei niemand. Die Temperaturen lagen laut Feuerwehr zu diesem Zeitpunkt bei etwa -8 Grad.
Rund 80 Einsatzkräfte waren in der Straße "Bones" vor Ort, um die Flammen zu löschen. Neben der Feuerwehr waren auch das Technische Hilfswerk (THW), Rettungsdienst und die Polizei vor Ort. Außerdem wurde der örtliche Bauhof alarmiert.
Grund: "Natürlich hat der Einsatz dazu geführt, dass das Löschwasser dann auch gefroren ist", so Kraus. Entsprechend musste vor allem im Bereich der Hydranten intensiv gesalzen werden.
Wie es zu dem Feuer kam, ist derzeit noch nicht geklärt. Die Kriminalpolizei Coburg ermittelt. Der Gesamtschaden wird sich vermutlich im unteren sechsstelligen Bereich einpendeln.
Titelfoto: NEWS5 / Ferdinand Merzbach
