Eigentlich wollte der Pilot nach Sylt: Bruchlandung mit Cessna in Landshut
Landshut - Am Freitagvormittag musste eine Cessna am Flugplatz Landshut Ellermühle notlanden. Das einmotorige Kleinflugzeug wurde dabei beschädigt. Der Pilot blieb aber glücklicherweise unverletzt.
Gegen 9.55 Uhr war der Pilot mit seiner Maschine zu einem Rundflug ab Landshut gestartet. Anschließend wollte er weiter nach Sylt fliegen. Das teilte die Polizei mit.
Beim Anflug auf Landshut war der Pilot nach eigenen Angaben vermutlich zu schnell, weshalb das Flugzeug beim Aufsetzen stark zu schwingen und zu hüpfen begann.
"Ein Durchstarten wäre in dieser Situation empfehlenswert gewesen, wurde jedoch nicht durchgeführt, weshalb die Landung erzwungen erfolgen musste", erklärte die Polizei.
Bei dem Vorfall wurden Propeller, Bugfahrwerk und das rechte Rad der Cessna beschädigt. Die Polizei schätzte den Schaden auf einen unteren fünfstelligen Eurobetrag.
Zum Zeitpunkt der Landung herrschten eigentlich nahezu perfekte Bedingungen: fast wolkenfreier Himmel, leichter Westwind und rund 26 Grad Celsius.
Unfall am Flugplatz Landshut Ellermühle: Keine Ermittlungen
Die Funkaufzeichnungen wurden vom Tower gesichert; das Flugzeug wurde anschließend durch Angehörige des Flugplatzes abgeschleppt.
Der Flugplatz Landshut meldete den Vorfall dem Bundesamt für Flugunfälle. Sowohl die Staatsanwaltschaft Landshut als auch das Bundesamt sahen keinen Anlass zu weiteren Maßnahmen.
Titelfoto: Hassan Amman/AP/dpa
