Passagier tobt im Flugzeug und wird mit Klebeband gefesselt
Dallas/Baltimore (USA) - Riesige Aufregung im American-Airlines-Flieger! Weil ein Passagier in der Maschine, die sich auf dem Weg von Dallas nach Newark befand, nicht zu bändigen war, musste der Reisende gefesselt werden.
Schnappschüsse aus den sozialen Medien zeigen, dass der Wüterich mit Kabelbinder und Klebeband gefesselt wurde. Die Maschine musste dagegen für eine Notlandung nach Baltimore in den Bundesstaat Maryland umgeleitet werden, schreibt CNN.
Der Mann hatte am Donnerstag einen Reisenden geschlagen und prügelte dann auch auf eine Frau im Flugzeug ein, die versucht hatte, einzugreifen, packte sie sogar an der Kehle.
Das war längst nicht alles an Ausrastern.
Weiterhin soll der Mann mit rassistischen und homophoben Beleidigungen negativ aufgefallen sein.
Drei Personen, darunter ein pensionierter Polizist, setzten dem wilden Treiben über den Lüften ein Ende, indem sie den Tobenden fesselten. Handgelenke, Oberkörper, Beine und sogar der Kopf des wütenden Passagiers wurden mit Panzertape fixiert.
Sein Mund wurde nicht zugeklebt, damit der Randalierer atmen konnte. Warum er ausrastete, ist momentan noch unbekannt.
American-Airlines-Flieger umgeleitet: Polizei nimmt Randalierer fest
Der Pilot ließ keine Ausrede gelten, leitete die Maschine gegen 22.15 Uhr Ortszeit nach Baltimore um, wo Polizeikräfte Arthur Lundeen (67), den Verursacher des wilden Flugzeugs-Treibens, festnahmen.
Erst danach konnte die Reise zum ursprünglichen Ziel im Bundesstaat New Jersey fortgesetzt werden.
"Die Sicherheit unserer Kunden und Mitarbeiter hat für uns höchste Priorität, und wir tolerieren keine Gewalt. Wir danken unseren Mitarbeitern für ihre Professionalität und unseren Kunden für ihr Verständnis", teilte ein Sprecher der Fluggesellschaft American Airlines auf Anfrage von TMZ mit.
Jetzt ermittelt sogar das FBI.
Titelfoto: Bildmontage: Instagram/Screenshot/RichardOlenick

