Pilot will betrunken ins Cockpit steigen - Langstreckenflug gecancelt

Zürich (Schweiz) - Er sollte eine Passagiermaschine sicher von Zürich (Schweiz) nach Delhi (Indien) bringen. Doch kurz vor dem Langstreckenflug hatte der Co-Pilot offenbar zu tief ins Glas geschaut. Fliegen wollte er trotzdem.

Der Co-Pilot der Air-India-Maschine wurde nach dem Zwischenfall freigestellt. (Archivfoto)  © picture alliance / Kevin Frayer/AP/dpa | Kevin Frayer

Wie jetzt bekannt wurde, ereignete sich der Vorfall bereits am 6. September am Flughafen Zürich.

Nach einem Bericht der indischen Tageszeitung "Free Press Journal" hatten Mitarbeiter des Bodenpersonals kurz vor dem Abflug eine Alkoholfahne bei dem Mann wahrgenommen und daraufhin Alarm geschlagen.

Ein Alkoholtest bestätigte ihren Verdacht: Der Pilot hatte getrunken, bevor er seinen Dienst antreten wollte.

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Wie viel Promille er genau im Blut hatte, ist nicht bekannt. Der gemessene Alkoholwert habe jedoch über dem für Piloten zulässigen Grenzwert gelegen, hieß es.

Die Behörden zogen den Mann daraufhin aus dem Verkehr und schickten ihn auf die Heimreise nach Indien - allerdings nicht im Cockpit, sondern in der Kabine.

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Co-Pilot nach positivem Alkoholtest suspendiert

Bis die Ermittlungen in dem Fall abgeschlossen seien, bleibe der Mann vorerst suspendiert, betonte die Fluggesellschaft Air India. Man verfolge bei Sicherheits- und Gesetzesverstößen eine "Null-Toleranz-Politik".

Der rund achtstündige Flug musste nach dem Zwischenfall annulliert werden. Alle Passagiere wurden umgebucht und konnten noch am selben Abend Richtung Delhi abheben.

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