"US Air Force"-Maschine malt Penis über russischen Luftstützpunkt

Tartus (Syrien) - Aufregung über dem Mittelmeer: Eine riesige Tankmaschine der US Air Force hat eine Penis-artige Flugbahn hingelegt - und das ganz in der Nähe eines Luftstützpunktes des russischen Militärs in Syrien. Alles nur ein Zufall oder doch eine klare Botschaft in Richtung des russischen Autokraten Wladimir Putin (70)?

KC-135 Stratotanker (r.) sind Tankmaschinen der US Air Force.
KC-135 Stratotanker (r.) sind Tankmaschinen der US Air Force.  © dpa/Ssgt Samuel Rogers

Aufnahmen der Flugbahnen des US-amerikanischen KC-135 Stratotankers zeigen deutlich, wie das Flugzeug einen riesigen Penis in die Luft über dem östlichen Mittelmeer "zeichnete".

Immer wieder kam es in der jüngeren Vergangenheit vor, dass sich Piloten durch ihre Flugrouten eine Art Protest mit versteckter Botschaft in die Lüfte malten. Doch würde tatsächlich auch die US Air Force zu solch einem provokanten Mittel greifen?

Einigen Flugzeug-Enthusiasten ist die kuriose Flugkurve in dem Portal Flightradar24.com sofort aufgefallen. Ganz in der Nähe des Luftstützpunktes war der KC-135 Stratotanker erst eine ovale Form und dann zwei kleinere Kreise an den Enden geflogen.

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Das kann kein Zufall sein, waren sich die Beobachter sicher. Doch die US Air Force beteuerte wenig später, dass es sich lediglich um einen Kurs-Fehler des Piloten gehandelt hätte.

Tweet zeigt die "besondere" Flugroute der US-Maschine

Air Force beteuert: Penis-Flugbahn war keine Absicht

Ein Sprecher teilte laut dem Dailystar mit: "Der KC-135 Stratotanker (RAKE71), der im östlichen Mittelmeer operiert, wechselte im Laufe der Mission zwischen mehreren verschiedenen Flugspuren."

Was dann geschah, sei keine Absicht gewesen. "Während diese Anpassungen und Bewegungen einen vulgären Umriss zu erzeugen scheinen, gab es weder von den Piloten noch von der Einheit die Absicht, dies zu tun." Die Air Force würde weiterhin für die "höchsten Standards in Bezug auf Professionalität und Flugkunst" stehen.

Nichtsdestotrotz werde der Fall weiterhin untersucht. Die Crew des KC-135 Stratotankers werde dazu ausführlich befragt.

Titelfoto: Fotomontage: Screenshot/Twitter/Maks_NAFO_FELLA, dpa/Ssgt Samuel Rogers

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