Bei Gesundheitsproblemen: Jeder zweite Teenager fragt lieber die KI
Dresden - Immer mehr Jugendliche in Mitteldeutschland befragen künstliche Intelligenz zu Krankheiten und Symptomen. Fast die Hälfte der Teenager vertraut den digitalen Ratschlägen.
Eine aktuelle Sinus-Jugendstudie im Auftrag der Barmer zeigt, wie selbstverständlich künstliche Intelligenz mittlerweile im Alltag der 14- bis 17-Jährigen verankert ist.
In Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen haben bereits 44 Prozent der Jugendlichen eine KI zu Gesundheitsproblemen befragt. Nahezu jeder Zweite stuft die digitalen Tipps als vertrauenswürdig ein, obwohl sich die Chatbots schnell irren können.
Barmer-Landesgeschäftsführerin Claudia Beutmann (39) warnt: "Gerade hier birgt ein unkritisches Vertrauen erhebliche Risiken, da KI keine ärztliche Diagnose ersetzen kann."
Der KI-Boom betrifft auch andere sensible Bereiche. Mittlerweile nutzen zwölf Prozent der Teenies entsprechende Apps bei Stress, Angst oder Traurigkeit.
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