Dresdner Marathon-Läufer für Herz-Studie gesucht
Dresden - Das Städtische Klinikum Dresden sucht Läufer des 26. Dresdner Marathons (24. und 25. Oktober 2026), die ihr Herz nach dem Lauf überwachen lassen wollen und damit einen wertvollen Beitrag zur Herzforschung leisten möchten.
Wie das Städtische Klinikum mitteilt, wollen sie gemeinsam mit dem Deutschen Herzzentrum der Charité besser verstehen, wie sich das Herz nach einem Marathon erholt.
Dafür suchen die Forschenden Läufer des Dresdner Marathons, die Teil dieser wichtigen Forschung werden und damit neue Erkenntnisse in der Herzmedizin ermöglichen möchten.
Gleichzeitig erhalten die Teilnehmenden spannende Einblicke in die Reaktion ihres eigenen Körpers auf die außergewöhnliche sportliche Belastung.
"Du hilfst der Wissenschaft - und erhältst spannende Einblicke in die Reaktion deines Herzens auf die sportliche Herausforderung. Die Teilnahme ist unkompliziert und beeinträchtigt deinen Lauf nicht", teilt das Klinikum mit.
Denn gerade die Erholungsphase in den Tagen nach einem Marathon gilt als wissenschaftlich wenig erforschter Bereich. Dabei ist sie entscheidend, um besser zu verstehen, wie das Herz auf extreme Ausdauerbelastungen reagiert und wie es sich anschließend wieder stabilisiert.
Genau an diesem Punkt setzt die HEART-BEAT-Studie an, an der führende kardiologische und sportmedizinische Zentren in Berlin, Dresden, Köln und München beteiligt sind.
Alter, Geschlecht oder mögliche Vorerkrankungen spielen für die Teilnahme keine Rolle
Mithilfe eines modernen, kontinuierlichen EKG-Monitorings wollen die Forschenden die Erholungsphase nach einer extremen Ausdauerbelastung genauer untersuchen.
Dadurch soll ein detaillierteres Bild davon entstehen, wie sich die Herzaktivität nach einem Marathon verändert und wie der Körper Schritt für Schritt zu seinem natürlichen Rhythmus zurückkehrt.
Alter, Geschlecht oder mögliche Vorerkrankungen spielen für die Teilnahme keine Rolle. Das Studienteam informiert Dich schnellstmöglich über die nächsten Schritte.
Alle Informationen gibt es auf der Website des Deutschen Herzzentrum.
Titelfoto: Bildmontage: Lutz Hentschel, 123RF/kawaiis

