Wie kommt der vegane Januar im Bratwurstland Thüringen an?

Von David Hutzler

Thüringen - Die Januar-Trends "Veganuary" oder "Dry January" kommen bei den Gastronomen in Thüringen kaum an.

Auch in Thüringen gewinnen gesunde und internationale Einflüsse an Bedeutung. (Symbolfoto)  © Silas Stein/dpa/dpa-tmn

"Ein Januarloch verzeichnen wir immer, das ist normal", sagte der Geschäftsführer des Gaststättenverbands Dehoga, Dirk Ellinger.

Der Verzicht auf alkoholische Getränke oder nur veganes Essen im Januar seien hingegen kein großes Thema. Das Durchhaltevermögen für solche Vorsätze scheine gering zu sein.

Generell sei aber schon ein Trend hin zur gesunden Küche erkennbar. Das liege auch daran, dass viele internationale Azubis in Thüringen ihr Handwerk lernen, so Ellinger.

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"Wenn man sich die asiatische Küche anguckt, das ist viel gesünder." Die jungen Menschen seien in der Ausbildung auch viel offener und die Koch-Azubis probierten viel aus. "Das wird Deutschland prägen."

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Natürlich gebe es aber immer noch Gastwirte, die sich auf das Thema nicht einlassen wollten, sagte er. Das gehöre auch zur Vielfalt. "In Thüringen sollten wir auch nie ganz von der Bratwurst abschwören."

Ob Gluten, Laktose oder Erdnüsse: Auch das Thema Allergien sei bei den Gastronomen immer präsenter, so Ellinger. "Die Betroffenheit wird immer größer. Das hatten wir früher so nicht." Für Veranstaltungen müssten inzwischen immer mehr verschiedene Essen zubereitet werden. Das koste auch extra Geld.

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