Hantavirus: Eine Kontaktperson kommt nach Bayern

Von Irena Güttel

Erlangen - Eine Kontaktperson des Hantavirus-Ausbruchs auf dem Kreuzfahrtschiff "Hondius" kommt in eine Klinik in Bayern.

Das Kreuzfahrtschiff "MV Hondius" liegt im Hafen von Granadilla vor Anker. Es ist im Hintergrund zu erkennen, während Reporter aus der Gegend über das dort festgestellte Hantavirus berichten.  © Europa Press Canarias/EUROPA PRESS/dpa

"Die bisherigen Untersuchungen haben ergeben, dass die Person aktuell keine Hantavirus-Symptome aufweist", teilte ein Sprecher des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen auf Nachfrage mit.

Dennoch werde die aus Bayern stammende Person zur Sicherheit in Quarantäne gehen, bis die Inkubationszeit von mehreren Wochen vorbei sei. 

Vier deutsche Passagiere von der Hondius wurden am Wochenende von der Kanareninsel Teneriffa in die Niederlande ausgeflogen.

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Dann sind sie alle weiter nach Frankfurt am Main gebracht worden.

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Die Kontaktperson aus Bayern wird nach LGL-Angaben am Nachmittag im Freistaat erwartet. Dann will das Landesamt auch den Ort der Klinik bekannt geben. Weitere Details zu der Person nannte es nicht.

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