Hund stirbt nach Schwimmen in der Donau – Behörden schlagen Alarm

Von Roland Beck

Kelheim - Nach dem Tod eines Hundes hat das Gesundheitsamt im niederbayerischen Landkreis Kelheim eine eindringliche Warnung vor dem Baden in der Donau ausgesprochen.

Nicht nur für Hunde sind die sogenannten Cyanobakterien gefährlich. In Kelheim starb ein Vierbeiner nach einem Bad in der Donau. (Symbolbild)  © 123RF/virgonira

Wie das Landratsamt mitteilte, sind der Behörde mehrere Fälle von Hunden bekannt geworden, die nach einem Bad in dem Fluss erkrankten. Eines der betroffenen Tiere sei inzwischen verstorben.

Nach gegenwärtigem Kenntnisstand geht die Kreisbehörde davon aus, dass ein Blaualgenbefall der Donau der Auslöser für die Erkrankungen sein könnte.

Bei den Erregern handelt es sich um sogenannte Cyanobakterien, die toxisch wirken. Diese seien "nicht nur für Tiere, sondern auch für den Menschen gefährlich", hieß es aus dem Landratsamt.

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Aufgrund der aktuellen Vorfälle werde dringend davon abgeraten, in der Donau zu schwimmen oder zu baden. Zudem warnt die Behörde Tierhalter davor, ihren Hunden Donauwasser zu trinken zu geben.

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Das Gesundheitsamt kündigte an, entlang des Flussverlaufs mehrere Wasserproben zu entnehmen. Mit ersten Ergebnissen der Laboruntersuchungen sei jedoch frühestens Ende der Woche zu rechnen.

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