Quälende Kopfschmerzen: Ärzte diagnostizieren Migräne, dann kommt Wahrheit ans Licht

Northamptonshire - Seit Längerem litt die Engländerin Kirsty Connell (39) unter starken Kopfschmerzen und hatte häufig das Gefühl von Déjà-Vus. Ein Arztbesuch sollte Licht ins Dunkle bringen.

Kirsty Connell arbeitet als Lehrerin in Old Stratford, Northamptonshire.
Kirsty Connell arbeitet als Lehrerin in Old Stratford, Northamptonshire.  © Brain Tumor Research

Die 39-Jährige hatte ständig das Gefühl, sie wäre nicht mehr in ihrem Körper, sondern an anderen Orten. Sie sah sich Auto fahren oder Kochen und das, während sie in der Realität gerade im Supermarkt stand.

Als die Kopfschmerzen immer intensiver wurden, verwies ihre Ärztin sie zu einem Neurologen, wie sie dem britischen "Brain Tumor Research"-Center berichtete.

Der stellte zunächst eine hormonabhängige Migräne bei ihr fest, ordnete aber zusätzlich eine MRT-Untersuchung an.

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Dadurch fand man eine auffällige Masse an ihrem Gehirn.

Der Scan zeigte, dass Connell einen Gehirntumor hat

So wurde die 39-jährige Lehrerin mit einem niedrig-gradigen Gehirntumor, der langsam wächst, diagnostiziert.

Einen Monat später öffneten Ärzte ihren Schädel und entfernten Teile ihrer Knochen. Dabei konnten die Chirurgen alle sichtbaren Spuren des Tumors beseitigen.

Ein Mitglied der "Brain Tumor Research"-Organisation weist darauf hin, dass Connells Fall leider kein Einzelfall sei. Jeder Dritter kenne jemanden, der von Gehirntumor betroffen sei.

Titelfoto: Brain Tumor Research

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