München - Fliegen am Freitagnachmittag in München die Schneebälle zu Tausenden an der Alten Pinakothek? Auf jeden Fall, wenn es nach dem Willen des Instagram-Users "dailydaniel0" geht. Die Sache hat jedoch einen Haken.
Der Münchner ruft seine knapp 25.000 Follower auf, sich an "Deutschlands größter Schneeballschlacht" zu beteiligen.
Er selbst hat "so krass Bock drauf", sich auf dem riesigen Gelände mit möglichst vielen Beteiligten die Schneebälle um die Ohren zu hauen.
Natürlich mit dem klaren Hinweis, dass es zum einen keine offizielle Veranstaltung ist und zum anderen die Leute natürlich aufeinander aufpassen.
"Kein Zielen auf Köpfe, keine Eisbrocken, keine Steine", ruft der Content Creator die Leute auf, sich respektvoll zu verhalten.
Seine Idee der Mega-Spaß-Schlacht hat nämlich größere Wellen geschlagen als er dachte - das Kreisverwaltungsreferat der Landeshauptstadt hat sich bei ihm gemeldet.
Wenn er dies nämlich als Veranstaltung plane, müsse er es genehmigen lassen. Und noch gibt es keine Genehmigungen.
Landet der "Prince of bad ideas" einen spaßigen Erfolg?
Andererseits kann man wohl kaum verhindern, dass ein geworfener Schneeball auch eine Reaktion triggert.
Er selbst schrecke nicht davor zurück, die ganze Idee als gescheitert abzusagen, sollte die Lage zu unübersichtlich werden. Oder zu groß. Weder die Teilnehmer noch er selbst sollten schließlich Ärger bekommen.
In seinem Originalvideo, das mehr als 12.000 Mal weitergeleitet wurde, weist er darauf hin, dass das Gelände dem Freistaat gehört.
Es könnten "Polizei/Sanitäterkosten" für den selbsternannten "Prince of bad ideas" entstehen. Und so sehr will er diesem Titel ja dann vermutlich doch nicht gerecht werden.
Mehrfach betont "Daniel", dass er einfach nur Lust auf eine große Schneeballschlacht mit vielen Leute hätte. Aber der Spaß solle am Ende überwiegen – und nicht Ärger und negative Eindrücke hinterlassen.