Nach Kritik: Grok schränkt Möglichkeit sexualisierter KI-Bilder ein

USA - Nachdem gegen die KI "Grok" von US-Unternehmer Elon Musk (54) Vorwürfe wegen Erstellens sexualisierter Bilder laut wurden, ist die Funktion jetzt eingeschränkt worden.

US-Unternehmer Elon Musk (54) hatte die Vorwürfe zunächst zurückgewiesen.  © picture alliance/dpa/AP | Matt Rourke

"Wir blockieren nun die Möglichkeit aller Nutzer, über den Grok-Account und in Grok in X Bilder von echten Personen in Bikinis, Unterwäsche und ähnlicher Kleidung zu erstellen, in Ländern, in denen dies illegal ist", teilte das Unternehmen auf X mit.

Zudem soll die Bildbearbeitung und -erstellung künftig generell nur noch für zahlende Nutzer verfügbar sein.

Vor Kurzem wurde bekannt, dass Nutzer eine Grok-Funktion missbrauchen, die es erlaubt, gewöhnliche Fotos verändern zu lassen - um zum Beispiel bekleidete Frauen auszuziehen. Sogar Minderjährige waren betroffen, berichtet The Guardian.

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Verschiedene Regierungen weltweit übten scharfe Kritik, Indonesien und Malaysia sperrten den Chatbot sogar. Auch die Europäische Kommission übte Druck aus.

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Der Chatbot Grok ist Teil von X, einem der bekanntesten sozialen Netzwerke.  © picture alliance/dpa | Monika Skolimowska

Bis Mittwoch hatte Elon Musk den Vorwurf, dass Grok auch von Kindern sexualisierte Bilder erstellt, noch von sich gewiesen. "Ich bin mir keiner von Grok erzeugten Nacktbilder von Minderjährigen bewusst. Buchstäblich null", schrieb er auf X.

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