Nahost-Konflikt: Erneut iranisches Geschoss von Nato abgefangen

Iran - Auch nach fast zwei Wochen massiver Luftangriffe der USA und Israels bleibt Irans Führung an der Macht und ist zu Gegenschlägen sowie der Störung der globalen Ölversorgung in der Lage.

Die Straße von Hormus ist bekannt für ihren Schiffsverkehr.  © Kamran Jebreili/AP/dpa

Bei Raketensalven auf Israel wurden in der Nacht zum Freitag etwa 30 Menschen im arabischen Ort Zarzir laut Medien überwiegend leicht verletzt.

Bei einem Drohnenangriff auf im Irak stationierte französische Truppen wurde ein Soldat getötet. Sechs weitere wurden zudem verletzt, wie das Verteidigungsministerium in Paris mitteilte. Wer hinter dem Angriff steckte, blieb noch unklar.

Die iranischen Revolutionsgarden halten derweil an ihrer Blockade der Straße von Hormus im Persischen Golf fest. Der Schiffsverkehr durch die für den weltweiten Ölexport wichtige Straße von Hormus ist nahezu zum Erliegen gekommen.

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Alle Entwicklungen zum Nahost-Konflikt findet Ihr hier im TAG24-Newsticker.

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13. März, 13.26 Uhr: Fast 22.000 zivile Gebäude im Iran beschädigt

Im Iran-Krieg sind nach Angaben eines UN-Vertreters bislang fast 22.000 zivile Gebäude im Land beschädigt worden.

Darunter seien mehr als 17.000 Wohneinheiten, berichtete Salvador Gutierrez, Repräsentant der Internationalen Organisation für Migration (IOM) in Teheran.

Tausende Familien seien vor den Angriffen geflohen, viele davon in den Norden des Iran, hieß es in einer Stellungnahme von Gutierrez.

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13. März, 13.07 Uhr: Iran feuert neue Raketensalve auf Israel ab

Der Iran hat einen weiteren Raketenangriff auf Israel gestartet, berichtete das staatliche Fernsehen.

Ohne Einzelheiten zu nennen, verkündete das Staatsfernsehen den "Beginn einer neuen Welle iranischer Raketenangriffe auf die besetzten Gebiete".

13. März, 11.54 Uhr: Erneut iranisches Geschoss von Nato abgefangen

Erneut ist ein aus dem Iran abgefeuertes ballistisches Geschoss nach Angaben des türkischen Verteidigungsministeriums im Luftraum des Landes von einem Nato-Abwehrsystem abgefangen worden.

Alle notwendigen Maßnahmen würden entschlossen und ohne zu zögern gegen jede Bedrohung des Staatsgebiets und des Luftraums des Landes ergriffen, teilte das türkische Verteidigungsministerium auf X mit.

Das ist damit der dritte Vorfall in der Türkei dieser Art seit der vergangenen Woche. Wo genau die Rakete abgefangen wurde, sagte das Ministerium nicht. Zuletzt war eine ballistische Rakete am Montag im türkischen Luftraum zerstört worden.

Wie wird nun der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan (72) auf die Angriffe reagieren? (Archivfoto)  © Adem ALTAN / AFP

13. März, 11.29 Uhr: Vier Tote bei Absturz von US-Tankflugzeug im Irak

Beim Absturz eines Tankflugzeugs der US-Streitkräfte im Westen des Iraks sind vier Menschen ums Leben gekommen.

Von den sechs Besatzungsmitgliedern seien vier für tot erklärt worden, während die Rettungsmaßnahmen weitergingen, teilte das für die Region zuständige US-Kommando (Centcom) auf X mit. 

Das US-amerikanische Tankflugzeug vom Typ KC-135 war demnach am Donnerstag gegen 14.00 Uhr Ortszeit abgestürzt. Die Umstände des Vorfalls würden noch untersucht.

13. März, 11.19 Uhr: Viele Tote bei Angriffen Israels

Bei israelischen Angriffen auf Ziele im Libanon hat es libanesischen Angaben zufolge seit der Nacht mehr als 20 Tote gegeben.

Allein in der Gegend der Küstenstadt Sidon seien neun Menschen ums Leben gekommen, darunter fünf Kinder, teilte das libanesische Gesundheitsministerium mit.

Bei weiteren Bombardements im Süden und Osten des Landes wurden demnach weitere 14 Menschen getötet. In Beirut sei eine Person bei einem Angriff auf ein Auto ums Leben gekommen.

13. März, 10.50 Uhr: Iranischer Fußballverband kontert gegen Trump

Der iranische Fußballverband hat die Aussagen von US-Präsident Donald Trump (79) zur Teilnahme an der WM in diesem Sommer zurückgewiesen.

Trump hatte erklärt, dass es aufgrund von Sicherheitsrisiken nicht angemessen sei, dass das Land bei der Weltmeisterschaft dabei sei.

"Niemand kann die iranische Nationalmannschaft von der Weltmeisterschaft ausschließen. Das einzige Land, das ausgeschlossen werden könnte, ist eines, das lediglich den Titel 'Gastgeber' trägt, aber nicht in der Lage ist, die Sicherheit der an diesem globalen Ereignis teilnehmenden Mannschaften zu gewährleisten", teilte der WM-Teilnehmer auf Instagram mit. 

13. März, 10.33 Uhr: Heftige Explosionen im Zentrum Teherans zu hören

Am Freitag erschütterten gewaltige Explosionen das Zentrum von Teheran, wie das iranische Staatsfernsehen berichtete.

Die Angriffe hätten ein Gebiet getroffen, das nicht weit von einer regierungsfreundlichen Demonstration entfernt lag.

Bereits am Donnerstag wurde Teheran erneut angegriffen.  © AFP

13. März, 9.48 Uhr: Israelische Armee warnt Bewohner vor unmittelbar bevorstehenden Angriffen

Das israelische Militär warnte am Freitag vor einem Angriff auf zwei Gebiete in der iranischen Hauptstadt Teheran, Villa sowie Moniriyeh, und forderte die Bewohner zur Evakuierung auf.

"In den kommenden Stunden wird die israelische Armee, wie bereits in den letzten Tagen im gesamten Iran, in diesen Gebieten operieren, um militärische Infrastruktur des iranischen Regimes anzugreifen. Liebe Bürgerinnen und Bürger, zu Ihrer Sicherheit und Ihrem Wohlergehen bitten wir Sie, das markierte Gebiet unverzüglich zu verlassen", teilte die Armee mit.

13. März, 8.34 Uhr: Dutzende Verletzte nach iranischem Raketenangriff in Israel

Bei einem iranischen Raketenangriff sind in der Nacht 58 Menschen in einem arabischen Ort in Nordisrael verletzt worden.

Eine Frau sei durch Granatsplitter mittelschwer, alle weiteren durch Glassplitter leicht verletzt worden, teilte der israelische Rettungsdienst "Magen David Adom" mit.

Alle seien in Krankenhäuser gebracht worden. Darüber hinaus behandelten Sanitäter den Angaben nach vor Ort 15 weitere Menschen wegen Angstzuständen.

13. März, 7.57 Uhr: Zwei Tote bei abgewehrtem Drohnenangriff im Oman

Zwei Menschen starben, nachdem Sicherheitskräfte im Norden Omans eine Drohne abgefangen hatten, berichteten staatliche Medien am Freitag, ohne weitere Einzelheiten zu nennen.

Bei beiden Opfern des Vorfalls im Industriegebiet Al Awahi handelte es sich laut der omanischen Nachrichtenagentur um Ausländer.

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