Nahost-Konflikt: Schnelle Einigung? Trump macht erneut Kehrtwende!

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Israel/Iran - US-Präsident Donald Trump (79) hat Hoffnungen auf eine schnelle Einigung mit dem Iran gedämpft.

Donald Trump (79) blickt einem möglichen Ende des Iran-Krieges positiv entgegen.
Donald Trump (79) blickt einem möglichen Ende des Iran-Krieges positiv entgegen.  © Alex Brandon/AP/dpa

"Die Verhandlungen verlaufen geordnet und konstruktiv, und ich habe meine Vertreter angewiesen, beim Deal nichts zu überstürzen, da die Zeit auf unserer Seite ist", schrieb er auf der Plattform Truth Social mit Blick auf den Stand des Rahmenabkommens für ein Ende des Iran-Kriegs.

Beide Seiten müssten sich Zeit nehmen und alles richtig machen, schrieb Trump weiter. "Es darf keine Fehler geben!"

Am Samstag hatte Trump erklärt, dass ein Rahmenabkommen "weitgehend" ausgehandelt sei. Er schränkte ein, dass dies unter dem Vorbehalt einer endgültigen Fertigstellung durch die USA, des Irans und anderer Länder stehe.

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Trump schrieb nun, dass die US-Blockade von iranischen Häfen vollständig in Kraft bleibe bis eine Vereinbarung erzielt, bestätigt und unterzeichnet sei.

Alle Entwicklungen zum Nahost-Konflikt findet Ihr hier im TAG24-Newsticker.

24. Mai, 20.23 Uhr: Schnelle Einigung? Trump macht erneut Kehrtwende

US-Präsident Donald Trump (79) hat eine "übereilte Vereinbarung" im Konflikt mit dem Iran ausgeschlossen. Mit seiner Absage dämpfte Trump Erwartungen, dass eine Übereinkunft mit dem Iran in Kürze bekanntgegeben werden könnte.

Sein Außenminister Marco Rubio (54) hatte solche Erwartungen zuvor am Sonntag geschürt. Bei einem Besuch in Indien sagte Rubio: "Ich glaube schon, dass vielleicht die Möglichkeit besteht, dass die Welt in den kommenden Stunden ein paar gute Nachrichten erhält."

US-Präsident Donald Trump (79) hat plötzlich alle Zeit der Welt.
US-Präsident Donald Trump (79) hat plötzlich alle Zeit der Welt.  © Alex Brandon/AP/dpa

24. Mai, 19.35 Uhr: Viele Tote und Verletzte bei Explosion in Pakistan

Eine heftige Explosion hat einen Personenzug im Westen Pakistans erfasst und viele Menschen in den Tod gerissen. Zu den Todesopfern bei dem Zwischenfall in der Unruheprovinz Baluchistan wurden unterschiedliche Zahlen genannt. Ein Polizeisprecher sprach gegenüber der Deutschen Presse-Agentur von 30 Toten und mehr als 100 Verletzten.

Die pakistanische Zeitung Dawn schrieb am Abend unter Berufung auf einen vorläufigen Bericht der Provinzregierung von mindestens 14 Toten und 20 Verletzten infolge eines Selbstmordanschlags, der den Zug erfasste.

Sicherheitsbeamte untersuchen einen beschädigten Zugwaggon auf einem Bahngleis am Ort einer Bombenexplosion in Quetta.
Sicherheitsbeamte untersuchen einen beschädigten Zugwaggon auf einem Bahngleis am Ort einer Bombenexplosion in Quetta.  © Arshad Butt/AP/dpa

24. Mai, 19.11 Uhr: Trump sichert Netanjahu Bestehen auf Ende von Irans Atomprogramm zu

US-Präsident Donald Trump (79) hat dem israelischen Regierungschef Benjamin Netanjahu (76) nach dessen Angaben zugesichert, in einem künftigen Abkommen zum Ende des Iran-Kriegs auf einem Stopp des iranischen Atomprogramms zu bestehen.

Trump und er seien sich bei einem Telefongespräch am Samstag einig gewesen, "dass jegliches abschließende Abkommen mit dem Iran die atomare Bedrohung vollständig beseitigen muss", erklärte Netanjahu am Sonntag. Seine Haltung bleibe wie die von Trump unverändert: "Der Iran wird keine Atomwaffen erhalten", betonte Netanjahu. Die iranischen Anlagen zur Urananreicherung müssten abgebaut und alles bereits angereicherte Material aus dem Land geschafft werden.

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu (76, r.) hier mit seinem Verteidigungsminister Israel Katz (70).
Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu (76, r.) hier mit seinem Verteidigungsminister Israel Katz (70).  © Maayan Toaf/Israel Gpo/ZUMA Press Wire/dpa

24. Mai, 16.47 Uhr: Netanjahu sagt, dass der Iran niemals eine Atomwaffe besitzen werde

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu (76) hat vor einer möglichen Einigung der USA mit Teheran auf ein Rahmenabkommen Israels Position bekräftigt, der Iran dürfe nie Nuklearwaffen erhalten.

"Der Iran wird niemals eine Atomwaffe besitzen", hieß es in einem Post Netanjahus auf der Plattform X. Auf dem offenbar mit KI generierten Bild war der israelische Regierungschef Seite an Seite mit US-Präsident Donald Trump (79) zu sehen.

24. Mai, 13.32 Uhr: Trump informiert Netanjahu laut Medienberichten über Iran-Verhandlungen

US-Präsident Donald Trump hat den israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu nach israelischen Medienberichten über den Stand der Verhandlungen mit dem Iran informiert.

Trump habe bei einem Telefongespräch mit Netanjahu versichert, dass er im Rahmen einer Einigung an der Forderung nach einem Stopp des iranischen Atomprogramms und der Entfernung sämtlichen hochangereicherten Urans aus dem Iran festhalten werde, berichteten mehrere israelische Medien unter Berufung auf einen ranghohen israelischen Regierungsvertreter.

Trump habe Netanjahu bei dem Gespräch am Samstag zugesichert, dass er kein endgültiges Abkommen mit Teheran ohne die Erfüllung dieser Bedingungen unterzeichnen werde, hieß es weiter in den Berichten.

Der US-Präsident hatte auf der Plattform Truth Social geschrieben, die USA stünden kurz vor einem Rahmenabkommen mit Teheran und der Wiedereröffnung der Straße von Hormus.

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu (76) und der US-Präsident Donald Trump (79).
Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu (76) und der US-Präsident Donald Trump (79).  © Alex Brandon/AP/dpa

24. Mai, 12.27 Uhr: Steht der Iran-Deal? Trump zuversichtlich, Teheran skeptisch

Bei den Verhandlungen mit den USA über ein Ende des Iran-Krieges gibt es nach Darstellung iranischer Medien Uneinigkeit in ein oder zwei Punkten.

Die den Revolutionsgarden nahestehende Nachrichtenagentur Tasnim berichtete , die Meinungsverschiedenheiten in diesen Punkten bestünden weiterhin und seien "aufgrund der Hindernisse seitens der USA" noch nicht endgültig geklärt.

Über den Inhalt wurde nichts mitgeteilt. Es hieß lediglich, der Iran beharre auf seinen Rechten und das Abkommen könne nicht abgeschlossen werden, sollten die Hindernisse nicht ausgeräumt werden.

24. Mai, 7.19 Uhr: Irans Atomprogramm weiter umstritten

Der Entwurf des 14-Punkte-Memorandum mache ferner deutlich, dass der Krieg zwischen Israel und der vom Iran unterstützten Hisbollah-Miliz im Libanon beendet werden würde, hieß es.

Es sei möglich, dass das Abkommen nicht einmal die vollen 60 Tage überdauern werde, wenn die USA überzeugt seien, dass der Iran es mit den Atomverhandlungen nicht ernst meine, wurde der US-Beamte weiter zitiert.

Der iranische Präsident Massud Peseschkian zeigte sich zwar laut dem Präsidialamt in Teheran offen für eine diplomatische Lösung, betonte jedoch Irans tiefes Misstrauen gegenüber Washington.

Der iranische Präsident Massud Peseschkian (71).
Der iranische Präsident Massud Peseschkian (71).  © Vahid Salemi/AP/dpa

24. Mai, 7.15 Uhr: Vermittler Pakistan mit hochrangigen Treffen in Teheran

Im Rahmen der jüngsten Bemühungen hatte Vermittler Pakistan am Freitag seinen Armeechef Asim Munir nach Teheran geschickt.

"Die intensiven Verhandlungen in den vergangenen 24 Stunden haben zu ermutigenden Fortschritten in Richtung einer finalen Vereinbarung geführt", hieß es am Samstag in einer Mitteilung des pakistanischen Militärs. Munir habe einen kurzen, aber äußerst produktiven Besuch im Iran beendet.

24. Mai, 7.12 Uhr: 14-Punkte-Memorandum als erster Schritt

Bereits in den Stunden vor Trumps Ankündigung hatte sich angedeutet, dass es in den Gesprächen voranging.

Aus Teheran hatte es am Samstagabend (Ortszeit) geheißen, die Rahmenvereinbarung für einen weiteren Verlauf der Gespräche zwischen dem Iran und den USA stehe kurz vor dem Abschluss. "Derzeit befinden wir uns in der abschließenden Phase der Ausarbeitung eines Memorandums", sagte Außenamtssprecher Ismail Baghai im Staatsfernsehen.

Im Mittelpunkt des Memorandums stünden die Beendigung des Krieges, die Straße von Hormus sowie die grundsätzliche Freigabe blockierter iranischer Vermögenswerte im Ausland. Innerhalb der nächsten 30 bis 60 Tage sollen laut Baghai dann im Rahmen eines 14-Punkte-Memorandums weitere Details verhandelt werden, um dann eine finale Einigung zu erzielen.

Schiffe in der Straße von Hormus vor Bandar Abbas im Süden Irans. (Archivbild)
Schiffe in der Straße von Hormus vor Bandar Abbas im Süden Irans. (Archivbild)  © -/kyodo/dpa

24. Mai, 7.07 Uhr: Große Telefonrunde mit Staaten in der Region

Trump habe ein "sehr gutes" Gespräch zum Iran mit hochrangigen Vertretern Saudi-Arabiens, der Vereinigten Arabischen Emirate, Katars, Pakistans, der Türkei, Ägyptens, Jordaniens und Bahrains, geführt.

Darunter waren laut Trump unter anderem der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan, der jordanische König Abdullah II., der ägyptische Präsident Abdel Fattah al-Sisi und der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman.

Trump gab an, separat habe er auch mit Israels Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu telefoniert.

US-Präsident Donald Trump (79) habe gute Telefonate mit mehreren hochrangigen Vertretern geführt.
US-Präsident Donald Trump (79) habe gute Telefonate mit mehreren hochrangigen Vertretern geführt.  © Alex Brandon/AP/dpa

23. Mai, 22.31 Uhr: US-Außenminister - "Fortschritte" bei Iran-Verhandlungen

US-Außenminister Marco Rubio zufolge hat es bei den Iran-Verhandlungen Fortschritte gegeben.

"Es wurden einige Fortschritte gemacht", sagte der Republikaner laut Transkript des Außenministeriums während seines Indien-Besuchs. Womöglich könnte es noch im Laufe des Tages Informationen dazu geben - oder morgen oder in ein paar Tagen, sagte Rubio. Vielleicht aber auch nicht, er sei sich aktuell nicht sicher.

Titelfoto: Alex Brandon/AP/dpa

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