Nahost-Konflikt: Trump hält Machtwechsel im Iran für sinnvoll

Nahost - US-Präsident Donald Trump (79) hält einen Machtwechsel im Iran für wünschenswert.

US-Präsident Donald Trump spricht sich für einen Machtwechsel im Iran aus. (Archivbild)  © Evan Vucci/AP/dpa

Auf eine entsprechende Frage eines Reporters sagte er nach dem Besuch eines US-Militärstützpunktes im Bundesstaat North Carolina: "Das scheint das Beste zu sein, was passieren könnte".

Auf die Frage, was der Iran tun könne, um einen US-Angriff zu vermeiden, sagte Trump: Wenn "sie uns den richtigen Deal geben, werden wir das nicht tun."

Nach Informationen des Nachrichtenportals "Axios" wird eine neue Verhandlungsrunde über Irans Atomprogramm am Dienstag in Genf erwartet.

Israel Krieg Nahost-Konflikt: Wieder Zwischenfälle im Gazastreifen - trotz Waffenruhe

Auf die Frage, was der Iran tun könne, um einen US-Angriff zu vermeiden, sagte Trump: Wenn "sie uns den richtigen Deal geben, werden wir das nicht tun."

Bisher habe der Iran viel geredet, aber nichts getan, sagte Trump. Die Führung in Teheran sollte "uns den Deal geben, den sie uns schon beim ersten Mal hätten geben sollen."

Alle Entwicklungen zum Nahost-Konflikt findet Ihr hier im TAG24-Newsticker.

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14. Februar, 11.03 Uhr: Aufsehen nach Äußerungen zu Frauenleichen

Im Iran haben einen Monat nach der brutalen Repression gegen Proteste Äußerungen eines Politikers für Wirbel gesorgt.

Mohammed Seradsch, Mitglied der Sozialkommission des Parlaments, äußerte sich zu einem Bericht einer Studierendenvereinigung über 50 weiterhin nicht identifizierte Frauenleichen in der Hauptstadt Teheran: "Weder ist jemand gekommen, um nach ihnen zu suchen, noch hatten sie Ausweisdokumente bei sich", sagte der Abgeordnete der Nachrichtenagentur Ilna.

Die Organisation für Rechtsmedizin dementierte den Bericht, wie der staatlich kontrollierte Rundfunk meldete.

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13. Februar, 16.53 Uhr: Verbot der Gruppe Palestine Action ist rechtswidrig

Die britische Regierung von Premier Keir Starmer (63) hat nach der Einstufung der Gruppe Palestine Action als Terrororganisation vor Gericht einen weiteren Rückschlag hinnehmen müssen.

Die Richter am High Court urteilten, dass das Verbot der Gruppe gemäß den Terrorismusgesetzen rechtswidrig sei. In den vergangenen Monaten waren Hunderte Menschen verhaftet worden, weil sie die propalästinensische Gruppe unterstützt hatten.

13. Februar, 10.57 Uhr: Rücktritt von UN-Berichterstatterin gefordert

Die UN-Sonderberichterstatterin für die Palästinensergebiete, Francesca Albanese (48), wehrt sich vehement gegen Forderungen nach ihrem Rücktritt.

Die Italienerin sprach von einem "beispiellosen Angriff gegen eine Expertin der Vereinten Nationen". "Alles, was über mich gesagt wurde, ist falsch und daher diffamierend."

Albanese steht aktuell in der Kritik, weil sie am Wochenende in einer Rede in Zusammenhang mit Israel von einem "gemeinsamen Feind" gesprochen hatte.

Im Namen Frankreichs und Deutschlands forderten die Außenminister Jean-Noël Barrot und Johann Wadephul deshalb ihren Rücktritt.

Rechtswissenschaftlerin Francesca Albanese (48) ist seit 2022 als UN-Berichterstatterin im Amt.  © Bernd von Jutrczenka/dpa

13. Februar, 10.49 Uhr: Ein Toter bei israelischem Luftangriff im Süden des Libanon

Das libanesische Gesundheitsministerium schrieb von einem "feindlichen Luftangriff".

Der israelischen Armee zufolge wurde am Donnerstag ein "Terrorist" der vom Iran unterstützten Hisbollah-Miliz getötet.

12. Februar, 21.54 Uhr: Ohne Deal wird es "sehr traumatisch" für den Iran, warnt Trump

US-Präsident Donald Trump (79) hat den Iran vor schwerwiegenden Konsequenzen gewarnt, sollte sich das Land nicht mit den USA einigen.

"Das wird sehr traumatisch für den Iran, wenn sie keinen Deal machen", betonte er im Weißen Haus. Schon im vergangenen Jahr, als Washington und Teheran bereits über Irans umstrittenes Atomprogramm verhandelt hatten, hätte der Iran einem Deal zustimmen sollen, sagte Trump.

Bereits am Mittwoch hatte der US-Präsident nach einem Treffen mit Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu (76) deutlich gemacht, dass er eine Einigung mit dem Iran militärischen Schritten vorziehe. Trump sprach nun erneut von einem "sehr guten Treffen" mit Netanjahu und betonte zugleich, dass die Entscheidung über das Vorgehen der USA letztlich bei ihm liege.

US-Präsident Trumps jüngste Äußerungen suggerieren, dass er im Konflikt mit dem Iran aktuell auf Verhandlungen setzt. (Archivbild)  © Alex Brandon/AP/dpa

12. Februar, 19.53 Uhr: Israel legt Iranern Kontaktaufnahme für Zusammenarbeit nahe

Israels Armee hat den Bürgern des verfeindeten Iran nahegelegt, das israelische Militär oder den israelischen Auslandsgeheimdienst Mossad für eine Zusammenarbeit zu kontaktieren.

Iraner könnten sich dafür mit den israelischen Behörden in Verbindung zu setzen, hieß es in einer auf Persisch auf der Plattform X veröffentlichten Stellungnahme. Israels Armee listet zu dem Zweck auch offizielle Social-Media-Accounts auf.

12. Februar, 14.45 Uhr: Klöckner mit israelischer Militärbegleitung im Gazastreifen

Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (53) hat als erste deutsche Politikerin seit dem Überfall der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 den Gazastreifen besucht.

Sie hielt sich gut eine Stunde in dem von israelischen Streitkräften kontrollierten Teil des Küstenstreifens auf, um sich dort einen eigenen Eindruck zu verschaffen. Klöckner befand sich auf einer dreitägigen Reise in Israel. Die sie begleitenden Journalisten konnten nicht mit in den Gazastreifen kommen.

Die CDU-Politikerin begrüßte es, dass Israel erstmals einer parlamentarischen Beobachterin Zugang zu der Gegend ermöglicht habe. Sie appellierte an die Regierung, diesen Weg der Öffnung weiterzugehen. Die im Friedensplan festgelegte gelbe Linie, die das von Israel kontrollierte Gebiet abgrenzt, sei keine feste Grenze, sondern nur eine temporäre Demarkationslinie. "Sie darf nicht zu einer dauerhaften Barriere werden", betonte Klöckner.

Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (53) war mit Schutzkleidung im israelisch kontrollierten Teil des Gazastreifens unterwegs.  © Xander Heinl/Deutscher Bundestag/dpa

12. Februar, 10.32 Uhr: Klage gegen Rüstungsexport für Israel scheitert in Karlsruhe

Ein Palästinenser ist am Bundesverfassungsgericht mit dem Versuch gescheitert, gegen behördliche Genehmigungen für die Ausfuhr von Rüstungsgütern nach Israel vorzugehen.

Wie das Gericht mitteilte, nahm die zuständige Kammer seine Verfassungsbeschwerde nicht zur Entscheidung an.

Die Karlsruher Richter sehen keinen Grund, die vorigen Entscheidungen von Fachgerichten - vor denen der Mann gescheitert war - zu beanstanden. Die Frage, ob der im Grundgesetz verankerte Auftrag des deutschen Staates, humanitäres Völkerrecht und Menschenrechte zu schützen, sich hier "zu einer konkreten grundrechtlichen Schutzpflicht verdichtet hat", entschied das Bundesverfassungsgericht nicht, wie es in der Mitteilung ausführte.

Die Beschwerde eines Palästinensers ist vom Bundesverfassungsgericht abgewiesen worden.  © Uli Deck/dpa

12. Februar, 8.31 Uhr: Noch kein Termin für weitere Verhandlungen

Donald Trump (79) begründet sein Vorgehen damit, dass es im Januar Massenproteste im Iran gegeben hatte, die der staatliche Sicherheitsapparat brutal niederschlug.

Das Treffen zwischen Trump und Netanjahu erfolgte wenige Tage, nachdem Vertreter der USA und des Irans vergangene Woche in Omans Hauptstadt Maskat neue Verhandlungen begonnen hatten. Trump stellte danach eine Fortsetzung in Aussicht - ein genauer Termin dafür steht aber bisher nicht fest.

12. Februar, 8.22 Uhr: Einsatz für zweiten Flugzeugträger-Verband?

Mehrere israelische Medien berichten, die Regierung von Benjamin Netanjahu (76) halte einen erneuten Krieg mit dem Erzfeind für unvermeidlich und letztlich nur für eine Frage der Zeit.

Als Grund wurde eine unnachgiebige Haltung Teherans bei den Verhandlungen genannt.

Das "Wall Street Journal" berichtete unter Berufung auf drei US-Beamte, das Pentagon habe einen zweiten Flugzeugträger-Verband angewiesen, sich auf einen Einsatz in Nahost vorzubereiten. Trump habe aber noch keinen offiziellen Einsatzbefehl erteilt, die Pläne könnten sich auch noch ändern.

Die USA bereiten womöglich den Einsatz eines zweiten Flugzeugträger-Verbands vor.  © Seaman Daniel Kimmelman/US Navy/AP/dpa

12. Februar, 8.15 Uhr: US-Präsident über Iran - "Hoffentlich werden sie dieses Mal vernünftiger"

US-Präsident Donald Trump (79) hofft, dass sich der Iran dieses Mal für ein Abkommen entscheidet.

"Hoffentlich werden sie dieses Mal vernünftiger und verantwortungsbewusster sein", so der 79-Jährige.

Irans Außenminister Abbas Araghtschi (63) schrieb auf der Plattform X: "Wir bevorzugen diplomatische Mittel." Eine Einigung über das "friedliche Atomprogramm des Irans ist möglich, jedoch nur, wenn sie fair und ausgewogen ist", schrieb er. Der Iran werde "nicht davor zurückschrecken, seine Souveränität zu verteidigen, koste es, was es wolle".

Donald Trump (79) hofft auf die Vernunft des Irans.  © Alex Brandon/AP/dpa

11. Februar, 19.48 Uhr: Wadephul setzt weiterhin auf Verhandlungslösung mit Iran

Außenminister Johann Wadephul setzt weiterhin auf eine Verhandlungslösung zwischen den USA und der Regierung im Iran über das Atom- und Raketenprogramm Teherans.

Neben dem Nuklearprogramm gehe es auch um das iranische Programm zur Entwicklung ballistischer Raketen, sagte der CDU-Politiker in Berlin am Rande eines Treffens mit Kollegen aus den zentralasiatischen Staaten Turkmenistan, Tadschikistan, Kirgistan, Usbekistan und Kasachstan. Dieses gefährde nicht nur Israel, sondern auch Europa.

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