Nahost-Konflikt: US-Finanzminister meldet brachliegende Ölproduktion des Irans

Israel/Iran - Die USA setzen nach Aussagen von Außenminister Marco Rubio (54) zur Lösung der festgefahrenen Situation rund um die Straße von Hormus auf Unterstützung aus China.

US-Präsident Donald Trump (79) hat sich lobend gegenüber dem chinesischen Staatschef geäußert.  © Julia Demaree Nikhinson/AP/dpa

"Wir hoffen, sie davon überzeugen zu können, eine aktivere Rolle dabei zu spielen, den Iran dazu zu bewegen, von dem Abstand zu nehmen, was er derzeit im Persischen Golf tut und zu tun versucht", sagte Rubio dem Sender Fox News an Bord der Air Force One auf dem Weg nach China.

Er begleitet US-Präsident Donald Trump (79), der inzwischen in Peking eingetroffen ist und an diesem Donnerstag Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping treffen soll. 

Die Chinesen hätten aus mehreren Gründen ein Interesse an einer Lösung der Situation in der aktuell weitgehend unpassierbaren Meerenge, betonte Rubio. So säßen etwa auch chinesische Schiffe aktuell im Persischen Golf fest.

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Rubio verwies zudem darauf, dass Chinas Wirtschaft exportorientiert sei und unter den weltweiten wirtschaftlichen Belastungen durch die Krise in der Meerenge leide, da andere Länder in der Folge weniger chinesische Produkte kaufen würden. 

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14. Mai, 17.26 Uhr: US-Finanzminister meldet brachliegende Ölproduktion des Irans

Die iranische Ölproduktion ist nach Darstellung von US-Finanzminister Scott Bessent (63) zum Stillstand gekommen.

Seit drei Tagen sei kein Öl mehr auf der für den Export wichtigen Insel Kharg verladen worden. "Wir gehen davon aus, dass ihre Lagerkapazitäten erschöpft sind", sagte er im Interview des US-Senders CNBC und führte fort: "Es fahren keine Schiffe aus, es kommen keine Schiffe an, sie können also kein Öl auf See lagern". 

Wenn der Iran sein Öl nicht mehr verkaufen kann, drohen Speicher vollzulaufen. Wenn deswegen Erdölbohrlöcher geschlossen werden müssten, können diese langfristig beschädigt werden. Darauf spielte Bessent bereits in der Vergangenheit an: Die Blockade werde zu einem sogenannten "shut in" der iranischen Ölanlagen führen und die Seeblockade die Einnahmen Teherans ins Visier nehmen.

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US-Finanzminister Scott Bessent (63) zufolge liegt die iranische Ölproduktion brach.  © Alex Brandon/AP/dpa

14. Mai, 17.19 Uhr: Rund 30 Schiffe sollen Straße von Hormus durchquert haben

Rund 30 Schiffe haben nach Angaben der iranischen Revolutionsgarden (IRGC) seit der vergangenen Nacht die Straße von Hormus passiert.

Das erklärte ein Kommandeur der IRGC-Marine laut der iranischen Nachrichtenagentur Fars. Er betonte zugleich, dass weiterhin kein Schiff "eines feindlichen Staates" die Meerenge durchqueren dürfe. 

Der iranischen Agentur Tasnim zufolge soll es sich unter anderem um chinesische Schiffe gehandelt haben. Demnach kam die Vereinbarung nach intensiven Bemühungen beider Länder zustande. Dabei spielten die engen bilateralen Beziehungen und die strategische Partnerschaft eine entscheidende Rolle, hieß es in dem Bericht.

Laut iranischer Revolutionsgarden haben rund 30 Schiffe seit letzter Nacht die Straße von Hormus durchquert. (Symbolfoto)  © -/kyodo/dpa

14. Mai, 13.18 Uhr: Drei Israelis durch Hisbollah-Sprengstoffdrohne verletzt

Bei einem Angriff der libanesischen Hisbollah-Miliz mit einer Sprengstoffdrohne haben nach Militärangaben im Norden Israels mehrere Zivilisten Verletzungen erlitten.

In der Küstenstadt Rosch Hanikra direkt an der Grenze zum Libanon seien auf einem Parkplatz drei Menschen verletzt worden, zwei davon schwer, berichtete das israelische Nachrichtenportal "ynet". Sie seien in ein Krankenhaus gebracht worden. 

Die libanesische Hisbollah-Miliz setzt laut Experten verstärkt Sprengstoffdrohnen ein. (Archivbild)  © Bilal Hussein/AP/dpa

14. Mai, 13.17 Uhr: Siedlergewalt - Friedensaktivist im Gesicht verletzt

Immer neue Berichte über Gewalt radikaler Siedler im besetzten Westjordanland: Der Leiter der israelischen Friedensorganisation Peace Now, Lior Amichai, wurde nach Angaben der Organisation von gewalttätigen Siedlern geschlagen und im Gesicht verletzt.

Der Vorfall habe sich während einer von Peace Now organisierten Exkursion für führende Mitglieder der linksliberalen Partei Die Demokraten ereignet. 

14. Mai, 13.15 Uhr: Kämpfe im Libanon dauern vor Gesprächen in Washington an

Die Kampfhandlungen zwischen Israel und der Hisbollah halten auch vor den erwarteten Gesprächen zwischen israelischen und libanesischen Vertretern in der US-Hauptstadt Washington weiter an.

Die libanesische Nachrichtenagentur NNA berichtete von mehreren Angriffen Israels im Südlibanon. Bei einem Angriff auf den Ort Sibkin nahe der Küstenstadt Tyrus wurden demnach mindestens neun Menschen verletzt. Weitere Verletzte wurden bei einem Angriff auf den Ort Aitit gemeldet. Das israelische Militär teilte mit, die Berichte zu prüfen.

14. Mai, 13.14 Uhr: Emirate dementieren Netanjahu-Besuch

Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) haben Berichte über einen angeblichen Besuch des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu in den Emiraten zurückgewiesen.

Es sei auch keine Militärdelegation empfangen worden, teilte das Außenministerium in der Nacht mit. 

Behauptungen über unangekündigte Besuche oder nicht offengelegte Vereinbarungen seien "vollständig unbegründet", sofern sie nicht von den zuständigen Behörden der Emirate offiziell bekannt gemacht würden.

14. Mai, 7.08 Uhr: USA setzen bei Straße von Hormus auf Hilfe aus China

Die USA setzen nach Aussagen von Außenminister Marco Rubio (54) zur Lösung der festgefahrenen Situation rund um die Straße von Hormus auf Unterstützung aus China.

"Wir hoffen, sie davon überzeugen zu können, eine aktivere Rolle dabei zu spielen, den Iran dazu zu bewegen, von dem Abstand zu nehmen, was er derzeit im Persischen Golf tut und zu tun versucht", sagte Rubio dem Sender Fox News an Bord der Air Force One auf dem Weg nach China.

US-Außenminister Marco Rubio (54) zufolge hoffen die USA bei der Lösung der festgefahrenen Lage rund um die Straße von Hormus auf Unterstützung aus China. (Archivbild)  © Mark Schiefelbein/AP/dpa

13. Mai, 22.13 Uhr: Koalition in Israel legt Gesetzentwurf für vorgezogene Neuwahlen vor

Die Regierungskoalition in Israel hat einen Antrag auf Auflösung des Parlaments gestellt und damit den Weg für vorgezogene Neuwahlen geebnet.

"Die 25. Knesset wird vor Ablauf ihrer Amtszeit aufgelöst", erklärte die Likud-Partei von Regierungschef Benjamin Netanjahu (76) am Mittwoch. Israelischen Medienberichten zufolge könnte der Gesetzentwurf am 20. Mai zur Abstimmung gebracht werden.

13. Mai, 22.11 Uhr: Weitere Hinrichtung im Iran nach Protesten

Im Iran ist ein weiterer Mann im Zusammenhang mit den Massenprotesten im Januar hingerichtet worden. Wie die mit der Justiz verbundene Nachrichtenagentur Misan meldete, wurde das Todesurteil gegen Mohammad Abbasi vollstreckt. Irans Justiz hatte ihm vorgeworfen, bei Unruhen im Januar einen Polizeibeamten erstochen zu haben.

Der Vorfall ereignete sich nach Angaben von Misan in Melard, einem Vorort westlich der Hauptstadt Teheran. Der Oberste Gerichtshof habe das Urteil bestätigt.

13. Mai, 20.05 Uhr: Netanjahu besuchte während Iran-Kriegs heimlich Emirate

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu (76) hat nach Angaben seines Büros während des Iran-Kriegs heimlich die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) besucht.

Netanjahu habe sich dort mit dem Präsidenten Mohammed bin Sajid (65) getroffen, hieß es in der Mitteilung. Der Besuch habe zu "einem historischen Durchbruch in den Beziehungen zwischen Israel und den Vereinigten Arabischen Emiraten" geführt.

Weitere Details wurden zunächst nicht genannt.

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu (r., 76) hat nach Angaben seines Büros während des Iran-Kriegs den Präsidenten Mohammed bin Sajid (65) getroffen.  © Debbi Hill/Pool UPI/AP/dpa

13. Mai, 18.19 Uhr: Libanon meldet mindestens zwölf Tote bei israelischen Angriffen auf Fahrzeuge

Bei israelischen Angriffen auf Fahrzeuge im Libanon sind libanesischen Angaben zufolge zwölf Menschen getötet worden. Bei drei Angriffen auf Fahrzeuge südlich von Beirut habe es acht Tote gegeben, darunter zwei Kinder, erklärte das libanesische Gesundheitsministerium am Mittwoch. Weitere Tote gab es demnach in Tyros und Sidon im Süden. Nach israelischen Angaben richteten sich die Luftangriffe gegen Ziele der pro-iranischen Hisbollah-Miliz.

Die staatliche libanesische Nachrichtenagentur berichtete über mehrere Angriffe auf Dörfer sowie auf drei Fahrzeuge südlich von Beirut. Dem Gesundheitsministerium zufolge wurden Autos auf einer stark befahrenen Straße südlich der Hauptstadt Beirut und ein nicht weit davon entferntes Ziel getroffen.

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