"Letzte Generation" schlägt schon wieder zu: erneuter Protest in Köln

Köln - Schon wieder ist es in Köln zu einer Protestaktion der Gruppierung "Letzte Generation" gekommen. Gut eine halbe Stunde dauerte der Polizeieinsatz in der Innenstadt.

Fünf Personen der Gruppierung "Letzte Generation" blockierten den Verkehr am Rudolfplatz in Köln. (Symbolbild)
Fünf Personen der Gruppierung "Letzte Generation" blockierten den Verkehr am Rudolfplatz in Köln. (Symbolbild)  © Hendrik Schmidt/dpa

Fast täglich kommt es mittlerweile in Köln zu Protestaktionen der Klimaaktivisten "Letzte Generation".

Erst am gestrigen Montagmorgen musste die Polizei eine Blockade an der Autobahnabfahrt Mülheim auflösen.

Am heutigen Dienstag kam es dann zu einer erneuten Aktion. Wie der Express berichtet, klebten sich gegen 8.50 Uhr fünf Menschen auf der Straße am Rudolfplatz fest.

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Jedoch dauerte es nicht lange bis die Polizei vor Ort war. Der Einsatz dauerte auch lediglich gut 30 Minuten. Dann war die letzte Person vom Asphalt gelöst.

Bereits vergangene Woche hatte die Gruppierung das Rathaus in Köln besetzt. Die Aufforderung der Aktivisten: Die Bürgermeister sollen "ihre Verantwortung wahrnehmen und sich hinter die Forderungen der 'Letzten Generation' stellen."

Dem erteilte Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker (66, parteilos) aber bereits eine Absage.

Wie ein Sprecher der Bewegung verlauten ließ, sollen die Aktionen auf die sogenannten Kipppunkte aufmerksam machen.

"Die Arktis schmilzt ab. Der Golfstrom kommt zum Erliegen. Der Amazonas stirbt. Und mit ihm unser klimatisches Gleichgewicht", schrieb die "Letzte Generation" in einer Mitteilung.

Titelfoto: Hendrik Schmidt/dpa

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