"Letzte Generation" will Proteste ausweiten: "Machen keinen Beliebtheitswettbewerb!"

Köln - In ganz Deutschland machen die Klima-Aktivisten und Klima-Aktivistinnen der "Letzten Generation" Schlagzeilen, da sie immer wieder mit großen Protestaktionen wichtige Straßen blockieren. Das soll auch nicht aufhören, sagen Vertreterinnen der Gruppe.

Lina Schinköthe (20) bei der Protestaktion vor der FDP-Zentrale.
Lina Schinköthe (20) bei der Protestaktion vor der FDP-Zentrale.  © Letzte Generation

Im Podcast "Die Wochentester" mit Moderatoren Wolfgang Bosbach (70) und Christian Rach (65) sagten die beiden Aktivistinnen Lina (20) und ihre Mutter Solvig Schinköthe (42), dass die Proteste ausgeweitet werden sollen.

"Wir machen keinen Beliebtheitswettbewerb", kommentierten die beiden die anhaltende Kritik und die negativen Schlagzeilen.

Ihre Aktionen wirken schließlich, so wie es angedacht ist: Es gibt Schlagzeilen, es wird über das Thema Klimakrise gesprochen. "Es ist nicht nötig, dass wir die Mehrheit hinter uns haben in den Aktionsformen. Es ist unser Vorhaben, etwas zu bewegen", erklärte das Duo weiter.

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Zuletzt haben Berliner Vertreter am Mittwoch unter dem Motto "Einmal so blockieren wie die FDP" eine wichtige Straße in Berlin lahm gelegt. In Outfits, die denen der Politiker ähneln, setzten und klebten sie sich auf die Straße. "Wir leisten so lange friedlichen zivilen Widerstand, bis gehandelt wird", kündigen die Aktivistinnen im Podcast an.

"Wir werden weiter kreativ bleiben und alles tun, was im friedlichen Rahmen uns möglich ist. Wir werden nicht aufhören."

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Gerne kleben sich die Aktivistinnen nicht auf die Straße, doch sehen sie die extremen Aktionen als absolut nötig, um Aufmerksamkeit zu erregen und mit Politikern ins Gespräch zu kommen.

Titelfoto: Letzte Generation

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