Schlimmer geht immer! Kommentar zu Bauprojekten und dem Verkehr

Dresden - Gebaut wird immer - und das ist auch gut so. Ob Pirnaischer Platz, Warthaer Straße, Nossener Brücke oder Blaues Wunder: In den zweiwöchigen Herbstferien laufen zahlreiche Bauprojekte, die natürlich Einschränkungen für Autofahrer mit sich bringen.

TAG24-Reporter Hermann Tydecks.  © Eric Münch

Den Dresdner Nordosten trifft es dabei häufig. Denn dort läuft viel über die einzige nahe Elbquerung - und wenn die Loschwitzer Brücke dicht ist, dann spüren das die Bewohner schnell. Vor allem, wenn die Stadt rund neun Jahre braucht, um die Elbquerung bis 2031 zu sanieren, was immer mal wieder zu Sperrungen führt.

Dabei kann ich immer wieder nur eins betonen: Gott sei Dank haben wir die Waldschlößchenbrücke! Ohne das einst so heftig umstrittene Bauwerk hätte es spätestens mit dem Einsturz der Carolabrücke einen Verkehrskollaps gegeben - und zwar für sehr viele Jahre. Da hätte uns der Welterbetitel auch nicht geholfen.

Aber auch ohne das Brückenunglück im Zentrum ist die Waldschlößchenbrücke unverzichtbar. Das merkt man spätestens, wenn eine andere Elbquerung mal saniert (und damit gesperrt) wird.

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Bis kommenden Dienstag ist das Blaue Wunder noch gesperrt.  © Ove Landgraf

Daran sollten alle denken, die jetzt ein paar Minuten länger brauchen - es könnte alles viel schlimmer sein. Wobei Stau in Dresden ohnehin "relativ" ist. Der hat zwar in den letzten Jahren zugenommen. Aber wer sich schon mal in Berlin durch den Feierabendverkehr gequält hat, dürfte Dresden trotz aller Baustellen als angenehm empfinden.

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